Lebensziel: Als Missionarin nach Südafrika

Aufregung beim Kofferpacken
Auf See
- in Anfahrt auf Südafrika

Der Aufbruch in die Mission....... 

......war an sich schon ein Abenteuer! Mit Sack und Pack ging es los - nun, die Gepäckmenge war aber pro Schwester doch beschränkt: erstens hatte man längst nicht so viel, wie wir das heute gewöhnt sind und zweitens musste die Last zu bewältigen sein. Die Koffer waren einfach, üblich waren vor allem die Korbtruhen, die alle notwendigen Habseligkeiten einer Schwester beinhalteten.

 

Die Reise ging zu Schiff.......

...... über den Atlantik an West- und Südwestafrika entlang um das Kap der Guten Hoffnung herum, teils auch durch den Suez-Kanal an Ostafrika entlang; sie dauerte etliche Wochen. Flugzeuge gab es noch nicht bzw. als es sie dann gab, war die Reise damit viel zu teuer und zu umständlich. Da war schon einiges auszuhalten, denn Luxusliner, wie sie heute bei Kreuzfahrten üblich sind, waren die Passagierschiffe damals sicher nicht. Aber die Schwestern wollten in die Mission nach Afrika; so war dies durchaus ein Härtetest.

Die Reise in die Mission nach Südafrika..........

.......  war bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein eine Reise ohne Wiederkehr. Eine Heimreise wäre zeitlich und finanziell viel zu aufwändig gewesen; wer in die Mission aufbrach, war sich bewusst, dass Südafrika die neue Heimat war. Einige Tage Urlaub zu Hause vor Reiseantritt dienten auch dazu, Abschied von Verwandten und Freunden zu nehmen. Erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es für die Schwestern möglich, alle fünf Jahre auf Heimaturlaub zu gehen.