Sr. Karolina Hohmann auf Heimaturlaub

Srs. Mellita, Thelma, Adelinde, Irma und Karolina (v.l.n.r.)

Sr. Karolina Hohmann, aus Ulmbach/Kreis Schlüchtern, befand sich vom 08. Juni bis zum 21. Juli 2016 auf Heimaturlaub. Viele Jahre war sie als OP-Schwester in unserem Marien-Krankenhaus in Flörsheim a. Main tätig. 1974 wurde sie zum Missionseinsatz nach Argentinien ausgesandt. Mit weiteren vier Mitschwestern gestaltete sie die Neueröffnung in der Nähe von Buenos-Aires mit. 2002 beendeten wir unsere Missionsarbeit in Argentinien. Sr. Karolina wählte Kalifornien als ihre neue Heimat und ihren weiteren Wirkungsort. Dort, im Silikon Valley, arbeitet sie mit in der Pfarrei. Sie besucht vornehmlich die spanisch-sprechenden Familien. Außerdem betreut sie regelmäßig Menschen im Gefängnis mit spanischem Hintergrund.
Während ihrer Zeit in der Heimat besuchte sie auch unsere Mitschwestern in Dießen. Dort gab es einen regen Austausch mit allen ehemals in Argentinien wirkenden Schwestern. Die Wiedersehensfreude bereicherte auch alle andern.
Wir wünschen Sr. Karolina alles Gute und Gottes Segen für die Zukunft.

Besuch in Neustadt

Sr. Alexandra und Sr. Gabriele

Sr. Alexandra Beck aus Worms besuchte im Rahmen ihres Heimaturlaubs nicht nur die Kommunität in Dießen (wir berichteten darüber), sondern vom 27.-29.06.2016 auch die Kommunität in Neustadt und erzählte von ihren reichen Erfahrungen.

Sr. Alexandra wurde nach dem Noviziat  für nahezu fünf Jahre nach Kalifornien ausgesandt. Sie lebte und wirkte in unseren Konventen dort. Seit 46 Jahren ist ihre neue Heimat in Südafrika. Sie war in den verschiedensten Stationen wie Oakford, Transkei, in unserem TBC-Krankenhaus in Osindisweni, Bedfordview - Johannesburg in der Büro- und Finanzverwaltung tätig. Viele Jahre gehörte die Administration unseres Alten- und Pflegeheims in Pietermaritzburg zu diesen Aufgaben.

Obwohl sie selbst bereits im  Ruhestand ist, regelt sie heute noch die Finanzen und andere Belange, z. B. Amtsgeschäfte für die betagten Mitschwestern in Pietermaritzburg.

Wir wünschen Sr. Alexandra gesegnete und erholsame Tage bei ihren beiden Schwestern in Worms und viel Mut und Kraft für ihre täglichen Arbeiten in Südafrika.

800 Jahre Dominikanerorden

Musikalischer Rahmen bei der Vesper
Sr. Marie-Christopher und P. Karl
Begegnung im Festzelt

Das zentrale Jubiläumsfest der Provinz Teutonia und der Süddeutsch-Österreichischen Dominikanerprovinz zum 800-jährigen Bestehen des Dominikanerordens fand vom 03.-05. Juni 2016 in Köln statt.

Die beiden Konvente Heilig-Kreuz und das St. Andreas Kloster öffneten ihre Tore weit für Liturgie und die Begegnung mit der gesamten Dominikanischen Familie. Brüder, Schwestern und Männer und Frauen der Laiengemeinschaften reisten aus ganz Deutschland, der Schweiz, Holland, Belgien und Österreich an.

Neben der gemeinsamen Vesper waren der Festakt zum 800. Jubiläum und der Festgottesdienst mit Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, Höhepunkte der Veranstaltung.

Srs. Christiane, Dagmar und Marie-Christopher aus Neustadt konnten an den bewegenden Feierlichkeiten teilnehmen und viele dominikanische Bekanntschaften vertiefen.

Sr. Birgit feierte ihren 80. Geburtstag

Sr. Birgit Kramer lebt seit 2010 im St. Albertus-Altenheim in Augsburg. Die fortschreitende Parkinsonerkrankung machte damals eine Verlegung in ein Pflegeheim notwendig. Dort feierte sie am 01.06.2016 ihren 80. Geburtstag im Kreise ihrer Mitschwestern, die aus ihrem Heimatkonvent in Dießen angereist waren.

Sr. Birgit ist in Tübingen geboren und trat 1955 in unsere Kongregation ein. Nach dem Noviziat war sie bis 1964 im Hauswirtschaftsbereich auf dem Volkersberg eingesetzt. Von 1964 - 1973 arbeitete sie in der Altenpflege in Chingford/England, ehe  sie für vier Jahre in unser Studienhaus nach Rom wechselte. In England und in München wurde sie als Krankenpflegehelferin ausgebildet. Von 1977 -1986 wirkte sie in der Betreuung auf unserer Pflegestation in Dießen mit. Danach arbeitete sie 11 Jahre  in unserem Marienkrankenhaus in Flörsheim. Für ihren aktiven Ruhestand wurde sie 2007 nach Dießen versetzt und versah hier mit viel Liebe die Sakristei.

Wir wünschen Sr. Birgit Gottes Segen zu ihrem neuen Jahresjahr und alles Gute für ihren Alltag. Möge ihr weiterhin ihr frohes und dankbares Herz erhalten bleiben.

 

Besuch in Oberbayern

Srs. Alexandra, Irma, Maria, Reinhilde, Beatrix und Thelma (v.l.)
Srs. Ernestine, Justine und Maria Muth (v.l.)

Viele Touristen kommen nach Oberbayern, um die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten dieser schönen Gegend zu besichtigen, zum Beispiel den sog. Pfaffenwinkel. Sr. Alexandra Beck aus Worms und Sr. Maria Muth aus Rüsselsheim fuhren in ihrem Heimaturlaub Ende Mai 2016 ebenfalls nach Oberbayern, allerdings mit dem Ziel, unsere Schwestern in Dießen am Ammersee zu besuchen. Bei einer gemütlichen Kaffeerunde und im Klostergarten erzählten die beiden Missionarinnen von ihrem Alltag in Südafrika. Früher arbeiteten sie einige Jahre zusammen in der Verwaltung der Kongregation in unserem Mutterhaus in Oakford. Heute lebt Sr. Alexandra in Pietermaritzburg und ist für die Nöte der Schwestern Ansprechpartnerin. Viele Jahre war sie in der Verwaltung unserer Seniorenresidenz tätig. Pietermaritzburg liegt in der Nähe von Durban.

Sr. Maria lebt in Magaliesburg und arbeitet noch in der Verwaltung von Boystown mit. Magaliesburg ist ca. 1,5 Autostunden von Johannesburg entfernt. Für die kleine Kommunität dort ist sie die einzige Autofahrerin. Außerdem verwaltet sie die Finanzen der Region.

Wir wünschen beiden Heimaturlauberinnen einen erholsamen Urlaub und viele nachhaltige Eindrücke und gute Begegnungen.

 

Katholikentag in Leipzig

Am Informationsstand der Ordensleute
Unterwegs mit KollegInnen aus dem Dekanat Lohr
Mit Erzbischof Ludwig Schick
und Pater Anselm Grün

Vom 25.-29.05.2016 fand der 100. Katholikentag in Leipzig statt. Über das Thema »Seht, da ist der Mensch« wurde in den Medien ausgiebig berichtet. Auch auf der Homepage des Bistums Würzburg ist eine Fotogalerie zu sehen.

Das Diözesanbüro des Dekanates Lohr organisierte eine Fahrt, an der auch unsere Sr. Magdalena Stauder teilgenommen hat. Wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist, konnte sie die Freuden und auch die Anstrengungen eines Katholikentages erleben. Das reichhaltige Programm-Angebot ließ trotz allem noch Spielraum für Überraschungen und Begegnungen. Selbst das Wetter spielte eine untergeordnete Rolle.

Mögen die Erfahrungen und Eindrücke den Glauben nachhaltig stärken.

 

Orientierungsprogramm für neue Missionare

Seit Jahren lädt die Katholische Bischofskonferenz im südlichen Afrika (SACBC) die Länder Botswana, Südafrika und Swaziland im zweijährigen Rhythmus zu einem zehntägigen Orientierungsprogramm für neue Missionare ein.

In diesem Jahr hatte Sr. Anna-Lucia Wannemacher, die 2015 von Deutschland nach Südafrika ausgesandt wurde, die Gelegenheit, den Kurs vom 09.-20.05.2016 zu besuchen und zusammen mit weiteren TeilnehmerInnen aus 13 Ländern eine umfassende Einführung in die Geschichte, Kultur, Politik, Wirtschaft, Kirche, Ökumene und Religionen zu bekommen.

Obwohl die katholische Kirche in Südafrika nur sechs Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht, war es für Sr. Anna-Lucia interessant, mehr über die Rolle der Kirche im Lauf der Geschichte und besonders während der Zeit der Apartheid zu erfahren. Nach der ersten Woche besuchte die Gruppe u. a. das Apartheid Museum in Johannesburg, außerdem die Kirche Regina Mundi in Soweto, Symbol für friedliche Revolution gegen das Apartheid Regime.

In der zweiten Woche stellten sich die unterschiedlichen Abteilungen und Kommissionen der Bischofskonferenz vor. Nach diesen Erfahrungen und mit ihrem erworbenen Wissen vertieften sich die TeilnehmerInnen in kirchliche Dokumente, den Pastoralplan und »We are the Church« und diskutierten darüber, wie jede/r einzelne die »Traumkirche« für Südafrika sieht und an ihrem Aufbau mitarbeiten kann.

Wir wünschen Sr. Anna-Lucia, dass sie in ihrer Berufung gestärkt wurde, um den Menschen, dem Reichtum und der Schönheit des Landes mit großer Wertschätzung zu begegnen.

 

»Mehr als Schwarz und Weiß« - Kommunitätsausflug

Ausstellungsflyer
Im Dominikanerkloster St. Blasius
Begegnung im Kloster Hl. Kreuz
Ausstellungsflyer

In diesem Jahr feiert der Dominikanerorden sein 800-jähriges Bestehen. Viele Angebote unterstützen dieses Gedenken. So machte sich auch die Kommunität Neustadt am 18. Mai 2016 auf den Weg, um in Regensburg die Ausstellung »Mehr als Schwarz und Weiß« im Kreuzgang des ehemaligen Dominikanerklosters St. Blasius zu besuchen. Bilder, Urkunden, Paramente und Begleittexte vermittelten anschaulich die 800 Jahre Geschichte des Ordens auf eindrucksvolle Weise.
(siehe auch Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.bistumsmuseen-regensburg.de)

Das zweite Highlight des Tages war der Besuch im Heilig-Kreuz-Kloster der kontemplativen Dominikanerinnen, die seit 1233 ohne Unterbrechung im selben Haus in Regensburg leben. Eine Führung durch die wunderschöne Rokoko-Klosterkirche beendete diesen Programmpunkt.

Die Besichtigung des Domes und eine kleine Stadtrundfahrt rundeten das Programm des Studientages ab. Wir danken Sr. Dagmar für die hervorragende Planung und Gestaltung diesen schönen und gelungenen Gemeinschaftstages.

 

Geburtstagsfeier im »Doppelpack«

Sr. Christine Hess und Sr. Hilke Stenner feierten am Pfingstsonntag, 15.05.2016, im kleinen Familienkreis mit den Schwestern in Neustadt ihren 75. bzw. 70. Geburtstag. In froher Runde bei Kaffee und Kuchen wurden Gesänge und Verse vorgetragen, die das Leben und Arbeiten der beiden Schwestern streiften.

Beide traten 1967 in Neustadt ein; jedoch wurde Sr. Christine, die am 13.05.1941 in Frankfurt/M. geboren wurde, bereits nach der Einkleidung als gelernte Krankenschwester in die Mission nach Südafrika ausgesandt. 1981 kehrte sie nach Deutschland zurück und arbeitete im Marienkrankenhaus in Flörsheim. Seit 2014 lebt sie im aktiven Ruhestand in unserem Konvent in Neustadt.

Sr. Hilke Stenner, die am 14. Mai 1946 in Mainz-Bretzenheim das Licht der Welt erblickte, blieb nach dem Studium der Sozialarbeit in Neustadt und arbeitete von 1977 bis 2013 im Haus St. Michael. Anschließend übernahm sie die Tätigkeit in der Finanzverwaltung der Provinz.

Wir wünschen beiden Schwestern Gottes Segen und weiterhin Kraft und Freude im Alltag.

 

60 Jahre Ordensprofess

Am 08. Mai 2016 feierten Srs. Engelharde Aulbach und Maria-Linus Rudolf ihr Diamantenes Professjubiläum in Dießen am Ammersee.

Pfarrer Kneer, der bei diesem besonderen Sonntagsgottesdienst die Jubilarinnen eigens bedachte, fand in seiner Ansprache persönliche und zu Herzen gehende Worte. Er faltete aus, wie das mit der »Führung Gottes« in unserem Leben sein kann.

Sr. Engelharde verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens als Stationsschwester in unserem ordenseigenen Krankenhaus in Flörsheim, während Sr. Maria-Linus auf ein bewegteres Leben in Südafrika, Rom, Flörsheim und Dießen zurückblicken kann.

Der eigentliche Professtag ist am 03.05. Von den ursprünglich 11 Kurskolleginnen feierten dieses Jubiläum - außer unseren beiden Schwestern - Srs. Leona Beckmann und Marie-Therese Stuke in Südafrika.

Mögen sich die Jubilarinnen die Offenheit erhalten, der Sehnsucht ihres Herzens zu vertrauen und dem Anruf Gottes immer wieder neu zu folgen. Gottes Liebe und Barmherzigkeit begleite sie weiterhin.

 

50 Jahre Ordensprofess

Am 6. Mai 2016 konnte Sr. Astrid Puke in Flörsheim ihr Goldenes Professjubiläum mit vielen Mitschwestern, die eigens gekommen waren, Verwandten und Bekannten feiern. Die Krankenhauskapelle war bis zum letzten Platz gefüllt.

Pfr. Frank-Peter Beuler, der langjährige Pfarrer von Flörsheim, ging in seiner Festansprache auf das Thema »Gold« ein, das im Feuer geläutert wird und ein Symbol für gelebte Treue sein kann. Stefan Merz an der Orgel und Bernhard Frank mit der Posaune umrahmten den Festgottesdienst in besonderer Weise.

Sr. Christiane, die Provinzpriorin, würdigte die bisherigen Tätigkeiten von Sr. Astrid in der Kongregation und als Mitschwester, ob als Kinderkrankenschwester im Krankenhaus in Flörsheim oder als Oberin in unseren Konventen in Dießen a. Ammersee und in Flörsheim. Besonders erwähnte sie ihre große Hilfsbereitschaft, die auch im Ruhestand von vielen dankbar geschätzt wird. Eigens kamen Harriet, Hallen und Harris mit ihrer Mutter, Fr. Uhumwangho, die damals nach der Geburt ihrer Drillinge von Sr. Astrid tatkräftig unterstützt wurde.

In gemütlicher Runde, bei Kaffee und Kuchen, wurde deshalb Sr. Astrid das »Bunte Verdienstkreuz« als Anerkennung für ihre vielfältigen Tätigkeiten mit Applaus überreicht. Möge Gott sie weiterhin segnen und auf ihrem zukünftigen Lebensweg beschützen.

 

Wiedersehen


Genau vor 10 Jahren, am 15.03.2006, packte Sr. Ernestine ihre Koffer, um im Konvent in Dießen am Ammersee auf der Pflegestation unsere Schwestern mit zu betreuen. Eigentlich wollte sie ihren "besonderen" Geburtstag gar nicht feiern, aber dann traf es sich, dass ihre Kolleginnen von damals und einige Schwestern aus Neustadt kamen, um ihr am 15.03.2016 zum 85. Geburtstag zu gratulieren.

Sr. Ernestine trat 1957 in unsere Kongregation ein, nachdem sie die Ausbildung zur Krankenschwester im Juliusspital in Würzburg erfolgreich absolviert hatte. Von Mai bis Oktober 1959 war sie in unserem, damals ordenseigenen Marienkrankenhaus tätig, bevor der Ruf nach Neustadt in die ambulante Krankenpflege folgte. Diesen Dienst übte sie bis 1967 aus. Von 1967 - 2006 arbeite sie, zuletzt als Nachtwache, in unserem Krankenhaus in Flörsheim.

2015 kehrte Sr. Ernestine wieder nach Flörsheim zurück und verbringt nun dort in der kleinen Kommunität ihren wohlverdienten Ruhestand. Bei ihren Besuchen von kranken und alten Menschen gibt sie Vieles von ihrer reichen Lebenserfahrung weiter und bringt Freude und Hoffnung. Möge Gott ihr noch viele Jahre in Gesundheit und Zufriedenheit schenken.

 

65 Jahre Ordensprofess

Am 02. Februar 2016 feierte in Dießen am Ammersee Sr. Radegundis Lauer ihr 65-jähriges Professjubiläum. Sie blickt dankbar auf ein reiches Ordensleben zurück.

1949 trat sie in unsere Kongregation ein und wurde bereits ein Jahr später in die Mission entsandt. Zusammen mit sechs anderen jungen Schwestern reiste sie mit dem Flugzeug, was in jenen Jahren eigentlich nicht üblich war. Sie arbeitete vier Jahre in Südafrika als Lehrerin in unserer »Sacred Heart« Schule in Oakford. Bereits 1954 wurde sie wieder nach Deutschland zurückgerufen. Frankfurt, Flörsheim und der Volkersberg waren dann ihre Lebensstationen.
1980 wurde sie in unser Haus nach Rom versetzt. Vierzehn Jahre lang, bis zur Schließung des Hauses, lebte und arbeitete sie als Gästeschwester und als exzellente Fremdenführerin. Sie sprach außer Englisch und Französisch auch fließend Italienisch. Die Jahre in Rom erlebte sie als die schönste und erfüllteste Zeit ihres Klosterlebens.
Eine neue Heimat fand sie dann in Dießen, wo sie heute lebt. Vielen Gästen dort ist sie durch ihren langjährigen Dienst als Gästeschwester und an der Pforte bekannt.
Wir danken Sr. Radegundis für ihren vielfältigen Einsatz und für ihr gelebtes Versprechen. Für ihren wohlverdienten Ruhestand wünschen wir ihr Gottes reichen Segen.

Trauer um Sr. Cosma Gräf OP

Am 25. Oktober 1914 in Ottendorf bei Schweinfurt geboren, trat sie mit 19 Jahren, im Februar 1933 in unsere Kongregation ein. Nach ihrer ersten Profess 1935 reiste sie, gemeinsam mit 6 weiteren Gefährtinnen, per Schiff nach Südafrika aus. Erste Station war Bremersdorp, dem heutigen Manzini im Swaziland. Dort war sie von 1935 bis 1945 als Lehrerin in der ersten Mädchenschule tätig. Später wählte sie der Konvent zur Priorin.

Trotz ihres hohen Alters (2014 feierte sie ihren 100. Geburtstag) konnte sie ganz lebendig von der Vergangenheit und ihrer Missionstätigkeit erzählen. Sie erlernte die Sprache der Zulus scheinbar ohne Schwierigkeiten und sprach Zulu so gut wie die Zulus. Viele Jahre war sie Novizenmeisterin für die einheimischen Schwestern unserer Kongregation. Im Laufe ihres langen Lebens wirkte sie mit Leidenschaft als "Katechetin" auf vielen unserer Missionsstationen, wie Oakford, Genazzano, Ekukhanyeni und Hlabisa. 2003 wechselte Sr. Cosma nach Pietermaritzburg und wirkte auch hier in ihrer frohen Art, bis sie selbst pflegebedürftig wurde. Am 06. Januar 2016 vollendete sie ihr irdisches Leben.

In großer Dankbarkeit für ihr Leben und ihr Lebenszeugnis als Missionsdominikanerin empfehlen wir sie allen, die sich ihr im Leben und über den Tod hinaus verbunden fühlen, dem Gebet. Möge Gott, dem Sr. Cosma viele Jahre ihres Lebens freudig gedient hat, sie mit Seiner ewigen Liebe belohnen und möge sie nun für uns eine weitere Fürsprecherin sein.

 

Gottes Segen zum neuen Jahr 2016


Gleich nach der Vorabendmesse zum Fest der Hl. Drei Könige, am 05.01.2016, besuchte eine Gruppe von Sternsingern das Kloster. Traditionsgemäß sangen sie an unserer Krippe das Sternsingerlied und sprachen uns das Segensgebet zu. Das Thema für die Sternsinger in diesem Jahr lautete:

Segen bringen - Segen sein.
Respekt für dich, für mich,
für andere - in Bolivien
und weltweit.

Ehe die Sternsinger mit ihren Sternen weiterzogen, brachten sie an der Haustür das Segenszeichen 20 C + M + B 16 für das Jahr 2016 an.

In diesem Sinn wünschen wir allen Gästen des Klosters, unseren Wohltätern und allen Besuchern unserer Homepage Gottes Segen für das neue Jahr 2016.