Trauer um Sr. Dominic-Mary Fourie OP

Sr. Domnic-Mary wurde am 03. März 1928 als Zwilling in Pretoria geboren. Schulzeit, Ausbildung, Konversion zum Katholischen Glauben, Klostereintritt und Einsatzgebiete durchlebte sie immer gemeinsam mit ihrer älteren Zwillingsschwester, Sr. Mannes.
1953 traten sie gemeinsam in Oakford in unsere Kongregation ein. Nach der Ewigen Profess 1958 folgte eine Ausbildung zur Krankenschwester in Durban und anschließend 1962 bis 1963 zur Hebamme in der ehemaligen Transkei.
Lange Jahre hatte sie eine leitende Funktion in unseren Krankenhäusern. Von 1979, bis zum Umzug der Pflegestation von Oakford nach Pietermaritzburg 1999, betreuten sie liebevoll und kompetent die betagten und pflegebedürftigen Schwestern. Aber auch noch nach der offiziellen Versetzung in den Ruhestand 1999 half Sr. Dominic-Mary, gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester bei der Versorgung unserer älteren Mitschwestern.

2015, im Jubiläumsjahr ihrer Diamantenen Profess, wurden sie mit dem Indondo-Preises überrascht. Caleb Mbokazi, der Begründer dieses Preises, lud die beiden Schwestern zur Verleihung in das Imperial Protea Hotel nach Pietermaritzburg ein. Sie gehörten zu den 50 ausgewählten Personen, die sich besonders für Gemeinschaftsprojekte eingesetzt hatten.

Am 29. Dezember 2015 vollendete Sr. Dominic-Mary ihren irdischen Lebensweg. Möge sie nun die ewige Freude bei Gott genießen und für uns alle Fürsprecherin sein.

 

 

 

 

Weihnachtsgruss

"Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes, unseres Retters (Tit 3,4) - das ist eine der Weihnachtsbotschaften. So kann es geschehen, dass auch dieser Stall unseres Lebens, diese Trümmer und Fetzen und grausig-kalten Stürme des Schicksals Ort und Stunde einer neuen Heiligen Nacht werden, einer neuen Geburt des heilswilligen und menschen-suchenden Gottes...."
Alfred Delp


Wir wünschen Ihnen
ein lichterfülltes und friedvolles Fest der Geburt unseres HERRN und GOTTES,
Schutz und Segen auf Ihrem Weg durch das Neue Jahr 2016.

Mögen Sie
an jedem Tag des neuen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit
die "Menschenfreundlichkeit Gottes" erleben und erfahren.

 

 

 

 

 

Trauer um Sr. Anthony Mawe OP

Am 28. November 2015 starb im St. Vinzenz-Pflegeheim in Pinner, einem Vorort von London, unsere Sr. Anthony im Alter von über 90 Jahren.

Sie wurde am 13.06.1925 in Tramore, in der Grafschaft Waterford, Irland, geboren und trat 1949 in Chingford, England, in unsere Kongregation ein. Dort legte sie ihre Erste Profess 1950 und ihre Ewige Profess 1953 ab.

Stationen in ihrem Leben waren Chingford, Keswick, Preston und Pinner.

Bis zu ihrer Versetzung 1968 nach Keswick, im Norden Englands, arbeitete Sr. Anthony als Sekretärin und Buchhalterin in der Diözesanschule St. Marys in Chingford. Während ihres gesamten Ordenslebens übertrug man ihr die Treuhandschaft und Verantwortlichkeit der Finanzen in der Gemeinschaft. Viele Jahre hindurch war sie auch Gebietsprokuratorin unseres englischen Kongregationsgebietes. Daneben arbeite sie ehrenamtlich in der Pfarrei.

1983 gehörte sie mit zu den Gründungsschwestern unseres Konventes "Siena" in Pinner. Hier setzte sie ihre pastoralen Dienste und Krankenbesuche fort, was sie schon ihr ganzes Leben lang getan hatte. Sie dehnte ihr Engagement auf den Jüdisch-Christlichen Dialog aus und fühlte sich zutiefst dieser Initiative und anderen ökumenischen Gruppen der Pfarrei verbunden und verpflichtet.

Unsere Schwestern erlebten sie als ruhige, immer freundliche und hilfsbereite Mitschwester. Sie ist bis zuletzt die liebenswürdige Gastgeberin geblieben. Selbst als sie in ihren letzten Jahren an Demenz erkrankte und sich ihr Augenlicht und das Gehör verschlechterte und ihre Sprachfähigkeit stark vermindert war, fand sie Wege, ein Mitglied der Belegschaft zu suchen, um Tee und Plätzchen für die Besucher anzubieten. Im Kopf und Herzen herrschte ein echtes Gefühl der Gastfreundschaft.

Für den Großteil ihres Lebens kämpfte Sr. Anthony tapfer mit Fragen der psychischen Gesundheit, manchmal wirkungsvoller als an anderen Tagen. In den letzten 61/2 Jahren wurde sie im St. Vinzenz-Pflegeheim in Pinner bis zu ihrem Tod liebevoll umsorgt und betreut.

Möge sie nun die himmlische Gastfreundschaft genießen und uns eine treue Fürsprecherin sein.

 

 

 

 

 

Weihnachtsbasar in der Pfarrgemeinde St.Gallus / Flörsheim

Wie jedes Jahr, fand auch dieses Mal am 28./29. November 2015 wieder ein erfolgreicher Weihnachtsbasar in der Pfarrgemeinde St. Gallus statt.
Der Erlös kommt zwei Projekten unserer Gemeinschaft in Südafrika zugute, dem Aidshospiz in Ekukhanyeni und unseren alten Missionarinnen in Pietermaritzburg.



1977 fand der erste Basar statt. Damals hat Frau Marianne Munk den Missionsausschuss geleitet und für unsere Schwestern in Südafrika den Weihnachtsbasar ins Leben gerufen. Er fand alle zwei Jahre statt.
Als Frau Lissi Ruppert die Leitung übernahm, wurde jedes Jahr fleißig gebastelt, gestrickt, Plätzchen gebacken und Kaffee und Kuchen angeboten.



Auch in diesem Jahr leisteten das Ehepaar Gerda und Engelbert Kohl, mit vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen, mit dem Erlös des Flohmarkts einen großartigen Beitrag zum Ergebnis des Basars.



2014 übernahm Frau Marliese Wissenbach den Missionsausschuss mit 15 Mitgliedern. Alle sind mit viel Freude und Einsatzbereitschaft dabei.
Die Unterstützung der Pfarrgemeinde ist großartig. Viele verbinden damit gute und dankbare Erinnerungen an die Schwestern des Marienkrankenhauses, die das Krankenhaus über 50 Jahre geleitet haben.  



Möge Gott alle Spender und HelferInnen weiterhin mit viel Freude erfüllen und den Alltag, auch im Neuen Jahr 2016, mit Segen erfüllen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sr. Melanie ade, scheiden tut weh... - eine Ära geht zu Ende

Sr. Melanie Lehn wechselte von Unterfranken nach Oberbayern in ihre neue Heimat.
Die meiste Zeit ihres Ordenslebens verbrachte Sr. Melanie auf dem Volkersberg in der Rhön und in Neustadt. Aber sie war weit über diese Grenzen hinaus bekannt und wird jetzt entsprechend vermisst.

Am 22. November 2015 wurde Sr. Melanie offiziell in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet und in unsern Konvent nach Dießen versetzt. Sie genießt nun bei schönem Wetter das Alpenpanorama, den See und den weißblauen bayerischen Himmel, dazu noch den "Dießener Himmel", die bekannte, wunderschöne Barock-Pfarrkirche in Dießen.
Da es im Kloster, wie in jeder Familie, keinen wirklichen Ruhestand gibt, unterstützt Sr. Melanie den Tagesablauf der Kommunität mit all ihren Fähigkeiten und ihrer uns bekannten Zuverlässigkeit.

Sr. Melanie trat 1958 in unsere Kongregation ein und versah dort über 50 Jahre das Amt der Prokuratorin. In dieser Zeit gab es viele rechtliche Neuerungen und sich ändernde gesetzliche Vorschriften, die sie alle studierte und für die Schwestern umsetzte. Sie trat besonders diesbezüglich auch für die Belange unsere Missionarinnen ein. Wir sind sehr dankbar für diesen Dienst, den sie treu und verantwortungsvoll und mit ganzem Herzen erfüllte.

Wir wünschen Sr. Melanie für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Möge sie sich bald in die neue Umgebung eingewöhnen und zuhause fühlen.

 

 

 

Trauer um Sr. Fidelis Sauer OP

Am Sonntag, den 18.10.2015, dem Sterbetag ihrer Mutter, vollendete Sr. Fidelis  ihr erfülltes Leben und gab es still in die Hände Gottes zurück.

Am 18.12.1920 wurde Luzia Erwina Sauer in Wenighösbach, bei Aschaffenburg, geboren. Nach ihrer Schulzeit arbeitete sie als Hausangestellte und während des II. Weltkrieges in einer Flugzeugfabrik. Am 10.05.1949 trat sie in Neustadt in unsere Kongregation ein und wurde noch während des Noviziates 1951 nach Südafrika ausgesandt. Dort erhielt sie eine Ausbildung als Hebamme und verhalf in unseren Entbindungsheimen Marifont/Pretoria und Marymount/Johannesburg vielen Babies zum Leben. Unsere Schwestern Alison und Paula-Mary gehören zu diesem Reigen. Viele Mütter und Kinder aus dieser Zeit pflegten Kontakt mit Sr. Fidelis, über die Zeit hinaus, als sie wieder in Deutschland war.
Als Sr. Fidelis 1992 nach Deutschland zurückkehrte, übernahm sie die ihr vertraute Aufgabe  auf der Wöchnerinnenstation in unserem Marienkrankenhaus in Flörsheim.
2004 siedelte sie nach Neustadt um und genoss den wohlverdienten Ruhestand. In ihrer offenen und anteilnehmenden Art interessierte sie sich für das Geschehen in ihrem Umkreis und pflegte regen Kontakt mit den Senioren der Gemeinde Neustadt.
Im November 2012 musste Sr. Fidelis ein letztes Mal umziehen. Im Caritas
Altenheim St. Martin in Lohr wurde ihr die notwendig gewordene Pflege zuteil.  Am Samstag, 17.10.2015 erhielt sie im Beisein einiger Mitschwestern die Krankensalbung. Dass der Besuch ihrer Verwandten und Mitschwestern am Sonntag der letzte sein sollte, ahnte niemand. Noch in der Nacht rief Gott sie für immer zu sich.

Möge Gott, dem Sr. Fidelis so viele Jahre ihres Lebens treu gedient hat, sie mit seinem Ewigen Frieden beschenken und möge sie nun Fürsprecherin für uns sein.

 

 

 

Einweihung


Am 08. und 09. Oktober 2015 feierte die Liebfrauenschule in Dießen am Ammersee die Fertigstellung des Neubaus mit geladenen Gästen und einem Tag der offenen Tür. Sr. Paula-Mary van der Walt, unsere Generalpriorin, war eingeladen ein Grußwort zu sprechen. In Englisch, ihrer Muttersprache, gab sie einen geschichtlichen Abriss über 148 Jahre hervorragender Bildungsarbeit an diesem Ort. Sie erntete viel Lob und Anerkennung für die Wertschätzung, die sie ins Wort brachte.

Die Planung dieses Bauabschnitts begann bereits im Jahre 1985. Zur Ausführung kamen die ersten beiden Teile, die im Jahr 2000, verbunden mit der 50-Jahrfeier, eingeweiht wurden. Damals war Sr. Gabriele Wolf Schulleiterin und unsere Kongregation Schulträger.
Erst 15 Jahre später konnte das Gesamtwerk vollendet werden. Die Schule ist inzwischen in Trägerschaft des Schulwerks der Diözese Augsburg. 2008 verließen die beiden letzten Schwestern die Schule.
Wir sind froh und dankbar, dass Frau Theresa Wilhelm, jetzige Schulleiterin, die Schule in unserem Sinn weiterführt. Wir wünschen der Mädchenrealschule für die Zukunft Gottes Schutz und Segen.

 

 

 

60 Jahre Ordensprofess

Am 27. September 2015 feierte Sr. Julita Thiede dieses Jubiläum im Kreise ihrer Mitschwestern und Verwandten, die aus Oldenburg nach Diessen gekommen waren.
Den Festgottesdienst zelebrierte Pfr. Kneer in der Schwesternkapelle. In seiner Predigt zeichnete er den Berufungsweg von Sr. Julita. Durch Gottes Führung und Fügung stand sie viele Jahre im Dienste für die Menschen als Köchin in unserem Marienkrankenhaus in Flörsheim. Bedingt durch einen Schlaganfall nahm dieser Weg eine jähe Wende.
Bis zu diesem Frühjahr lebte Sr. Julita in Neustadt und bereicherte die Gemeinschaft mit ihrer stillen und zuverlässigen Art.  
Ihr Gesundheitszustand erforderte im Frühjahr einen Umzug nach Dießen. Auch hier leistet sie einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft, durch ihr frohes und stilles Wesen.

Dankbar und froh konnten wir diesen Festtag mit Ihr begehen.

Wir wünschen Sr. Julita weiterhin Gottes liebende Nähe an jedem Tag ihres weiteren Lebensweges.

 

 

 

Junges Leben in alten Mauern

Am  6.10.2015 kamen Mitglieder des Deutschen Katechetenverein aus dem Bistums Essen zur Kirchenführung nach Neustadt.
Neben den 16 Erwachsenen waren auch 10 Kinder im Alter von 4 - 14 Jahren dabei.
Sr. Albertina und Sr. Theresita übernahmen die Führung der beiden Gruppen. Interessiert und neugierig lauschten die Kinder den Erklärungen zu den verschiedenen Bildern und Statuen in der Kirche und dem Lapidarium. 
Abschließend malten sie, neben den Hockern im Altarraum kniend, einen Vordruck "Neustadt mit der Brücke über den Main" aus. Sie waren ganz bei der Sache.
Dies muss dem Herrn sehr gefallen haben, hat er doch gesagt:
"Lasset die Kleinen zu mir kommen.....". 

Mögen die Eindrücke dieses Tages bei Erwachsenen und Kindern Nachhall finden.





Reise quer durch Deutschland

Sr. Anneliese (li) und Sr. Gisela in Dießen

Im Rahmen ihres Heimaturlaubes vom 22.07. - 23.09.2015 in Ramsdorf, Westfalen, besuchte Sr. Anneliese Schäpers auch die Schwestern in Neustadt/Main, Unterfranken und in Dießen am Ammersee, Oberbayern.
Hier begegnete sie Sr. Gisela Wittershagen, mit der sie vor vielen Jahren in Kalifornien zusammen in einer Kommunität gelebt hat.

Jetzt lebt und arbeitet Sr. Anneliese in Durban, Südafrika. Sie ist eine gefragte Person für spirituelle Begleitung und leitet Bibelkreise.

Wir wünschen Sr. Anneliese eine ermutigende Zeit in der Heimat, einen sicheren Rückflug und Gottes Segen für ihre Arbeit mit suchenden Menschen.

 

 

 

 

 

 

Einführung von Pfarrvikar Michael Weck

Sr. Hilke Stenner, Mitglied des Pfarrgemeinderates in Neustadt/Main, begrüßte im ersten Sonntagsgottesdienst am 20.09.2015 Herrn Pfarrvikar Michael Weck im Namen der Pfarrgemeinde sehr herzlich.

In ihrer Willkommensrede erwähnte Sr. Hilke, dass sein Namenspatron, der Hl. Michael, auch Patron der Kirche sei, es in Neustadt eine Straße "Am Michaelsberg" und auf dem Klosterhof ein "Haus St. Michael" gebe. Alles gute Vorzeichen, um sich hier willkommen und wohl zu fühlen. Sr. Hilke führte weiter aus, dass die Neustädter originell, friedfertig, offen und aufgeschlossen seien und sich darüber freuen, dass das Pfarrhaus nun wieder bewohnt sei.

Für seinen priesterlichen Dienst wünschte sie ihm Gottes Segen, gute Ideen, innere Kraft und Freude, ebenso eine gute Portion Humor und, wenn es notwendig sein sollte, den "langen Atem der Geduld".

Sie überreichte einen Sonnenblumenstrauß. Die Sonnenblumen sollten die Freude und guten Wünsche unterstreichen. Sonnenblumen richten sich immer nach der Sonne aus. Mögen die Herzen der Menschen, die Pfarrvikar Weck begegnen, auch offen und beweglich und dem Himmel zugewandt sein. Gottes Segen möge ihn auf dem gemeinsamen Weg begleiten.

 

 

 

 

 

 

Außer Dienst im Dienst

Eigentlich ist Sr. Marie-Luise Faupel vom 11.08. bis zum 28.09.2015 im Heimaturlaub, auf den sie sich sehr gefreut hatte. Die meiste Zeit davon verbringt sie mit ihren Geschwistern und Freunden in der Heimat. Sie nutzte auch die Gelegenheit, die Schwestern in Dießen und Neustadt zu besuchen.

Seit 2011 fungiert Sr. Marie-Luise als Kongregationsprokuratorin und Kongregationssekretärin in Bedfordview, Johannesburg, Südafrika. Als ehemalige Lehrerin und vielseitig begabt, ist sie "Mädchen für alles".

Bei ihrem Besuch in Neustadt konnte sie im Provinzbüro aushelfen, besonders bei der Übersetzung von Dokumenten. Dies war eine große Hilfe für Sr. Christiane, wie auf dem Foto zu sehen.

Wir wünschen Sr. Marie-Luise noch eine erholsame und erlebnisreiche Zeit, Gottes Segen und einen guten Rückflug in ihren vertrauten Alltag.

 

 

 

Zwischenlandung in Dießen

Sr. Gisela Wittershagen (li), Sr. Paula Hinxlage (re)

Am 18. August 2015 begann Sr. Paula Hinxlage ihren Heimaturlaub mit einem Auftakt in Dießen. Dort war die Freude groß, sie nach vielen Jahren wieder einmal in ihrer Mitte zu haben und gegenseitig viele Geschichten austauschen zu können.
Sr. Paula lebt und arbeitet derzeit in Pietermaritzburg als Psychotherapeutin und hilft so vielen Menschen bei der Bewältigung ihrer persönlichen Probleme.
Wir wünschen Sr. Paula gute Erholung und weiterhin schöne Begegnungen mit ihrer Familie und Freunden im Norden Deutschlands, wohin sie im Anschluss reiste.

Möge sie durch all diese Erfahrungen und mit Gottes Segen gestärkt dann wieder nach Südafrika zurück kehren.

 

 

 

Begegnung in Neustadt


P. Jordan OP aus Paris verbrachte wieder seine Ferien in unserem Kloster. Seit 1999 gehört er zum vertrauten "Sommerbild" in Neustadt. Hier begegnete er Sr. Clarina Marquart aus Eisenbach bei Obernburg, die im Rahmen ihres Heimaturlaubes für ein paar Tage nach Neustadt kam. Sr. Clarina war zuletzt 22 Jahre auf unserer Missionsstation in Kimberley. Seit nunmehr 1 ½ Jahren lebt sie in einer kleinen Kommunität in Johannesburg. Regelmäßig besucht sie alte Menschen im Altersheim. Den Weg zur Pfarrkirche nutzt sie zu Begegnung mit den Menschen vor Ort, die von ihren Sorgen und Nöten berichten. Mit ihrem offenen Herzen und Ohr schenkt sie so vielen Menschen Mut und Hoffnung.

Wir wünschen Sr. Clarina gute Begegnungen während ihres Heimaturlaubes, so dass sie gestärkt und mit Gottes Segen wieder zurückfliegen kann nach Südafrika.

 

 

 

Wiedersehen in Neustadt

Derzeit ist Sr. Ines Austermann in ihrem Heimaturlaub. Sie lebt und arbeitet in unserem Altenheim in Pietermaritzburg. Bei ihrem Besuch am 15.08.2015 in Neustadt hörten die Schwestern ihren Berichten aufmerksam und interessiert zu. Manche Geschichte aus der Vergangenheit wurden wieder lebendig. So traf es sich auch, dass Sr. Martha und Sr. Christine die Gelegenheit nutzten, von ihrer gemeinsamen Zeit mit Sr. Ines in unserem damals ordenseigenen TBC-Krankenhaus in Osindisweni zu erzählten.



Wir wünschen Sr. Ines Gottes Segen und noch viele schöne Erfahrungen mit ihren Freunden und ihrer Familie, damit sie gestärkt zurück fliegen kann nach Südafrika.

 

 

 

Trauer um Sr. Sabina Beck OP

Sr. Sabina entstammte einer Rhöner Familie mit 10 Kindern, sieben davon wählten einen geistlichen Beruf. Drei Brüder wurden Priester bei den Claretinern, drei ihrer Schwestern traten bei den Schwestern des Göttlichen Erlösers in Würzburg ein und Theresia, wie Sr. Sabina getauft wurde, zog es in die Mission. Im Alter von 20 Jahren trat sie 1948 auf dem Volkersberg in unsere Kongregation ein. Ihre Einkleidung am 11. Juli 1949 konnte die ganze Familie mit erleben. Noch als Novizin wurde sie nach Südafrika ausgesandt. Ihre Erste Profess legte am 15. 08. 1950 im Mutterhaus in Oakford ab.

Sr. Sabina wurde eine beliebte und gefragte Köchin, die im Laufe ihres Lebens in vielen Konventen und auf Missionsstationen, vornehmlich aber in Krankenhäusern wirkte. 23 Jahre verbrachte sie als Köchin in unserem Entbindungsheim in Johannesburg. Sie arbeitete in der Regel mit jungen Südafrikanern und Südafrikanerinnen und lernte diese im Kochen an. Lächelnd meisterte sie manche Schwierigkeiten und wurde so zum Ruhepunkt, wenn es hektisch zu werden drohte.

Sabbatzeiten in Rom und Jerusalem gaben ihr neue Impulse und Energie für ihren Dienst. Sechs Jahre leitete sie zusätzlich als Oberin den Konvent am Bluff in Durban.

Ihren Ruhestand verbrachte Sr. Sabina seit 2008 in Pietermaritzburg. Am 4. August 2015 holte sie Gott von dort heim in Seine Ewigkeit. Der Tag ihres 65. Professjubiläums, der 15.08.2015, wurde ihr Beerdigungstag.

Sie wird von ihren 3 Priester Brüdern und 2 Schwestern überlebt. Die älteste Schwester, Sr. Reginuldis im "Kloster Heidenfeld", kann Ende Oktober dieses Jahres den 93. Geburtstag feiern.

Möge Sr. Sabina in der himmlischen Heimat den Lohn der vielen Jahre ihres treuen Dienstes empfangen.

 

 

 

Neue Aufgabe

Sr. Irmengard Götte feierte, ebenfalls am 04.08.2015, im Kreis der Mitschwestern in Dießen ihren 75. Geburtstag. Sr. Hedwig (auf dem Foto Mitte) und sie, sind noch die einzigen Schwestern der ursprünglichen Dießener Kongregation.

Sr. Irmengard, gelernte Kinderpflegerin und vielseitig begabt, ist für die Kommunität in Dießen so zu sagen ein  "Mädchen für alles". Sie übernimmt Fahrdienste genau so eifrig wie die Pflege der Gräber, kleine Reparaturen im Haus, oder die Blumen im Garten, um nur einiges aufzuzählen. Ihre Hobbies sind Malen und Fotografieren. Daraus gestaltet sie kleine Geschenke oder Grußkarten.

Seit einiger Zeit hat sie eine neue feste Aufgabe übernommen. Sie engagiert sich zur Freude aller in der Nachmittagsbetreuung unserer älteren Mitschwestern.

Wir wünschen Sr. Irmengard weiterhin Kreativität und Lebensfreude. Möge Gottes Segen sie bei allem begleiten.

 

 

 

Überraschungen zum Geburtstag

Der 4. August 2015 war einer der heißen Tage dieses Sommers, dazu ein denkwürdiger Tag für Sr. Astrid Puke und voller Überraschungen.

Zum Dankgottesdienst in der Krankenhaus Kapelle, gefeiert von Pater Stanly CMF, und dem anschließenden Abendbrot kamen eine Reihe von Mitschwestern aus Neustadt, um im engsten Kreis den 75. Geburtstag von Sr. Astrid zu feiern.  
Verwandte aus der näheren Umgebung, alte Freunde und einige ehemalige Mitarbeiterinnen, die bereits den Ruhestand genießen, waren überraschender Weise zur Feier gekommen. Interessante Erlebnisse aus der Vergangenheit wurden wieder lebendig. Trotz des langen Abends, schien die Zeit viel zu kurz, um all diesen Erinnerungen nachzugehen.

Wir wünschen Sr. Astrid weiterhin Lebensfreude und Gottes Segen.

 

 

 

 

 

 

Verabschiedung

Sr. Liboria Menke
Sr. Demetria Greis

Am 25.07.2015 wurde Pfarrvikar Sebastian Herbert in einer feierlichen Vorabendmesse gebührend verabschiedet. Seit Januar 2011 wirkte er innerhalb der Pfarreiengemeinschaft Zwölf Apostel, Lohr, in der Gemeinde Neustadt.

Gleichzeitig wurden auch Sr. Liboria Menke und Sr. Demetria Greis gewürdigt und  verabschiedet.
Sr. Liboria spielte über 40 Jahre regelmäßig die Orgel und leitete nach dem Weggang von Pfr. Langhans bis Dezember 2014 den Kirchenchor.
Sr. Demetria übernahm vor mehr als 20 Jahren von Sr. Walburga den Sakristeidienst. Beide haben ihren langjährigen Dienst mit Freude und vollem Einsatz versehen.


Wir wünschen Sr. Demetria und Sr. Liboria Gottes Segen und weiterhin kreativen Raum in ihrem aktiven Ruhestand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus der Sicht einer Fahnenträgerin

ehemaliges Kloster Mattenstatt
unterwegs

Zum traditionellen Wallfahrtstag der Dekanate Lohr und Karlstadt am 08.07.2015 fuhren Sr. Marie-Christopher und Sr. Hilke mit der Marktheidenfelder Pfarrei in der Kilianswoche nach Würzburg.

Sr. Hilke berichtete von dieser erlebnisreichen Sternwallfahrt: "Zur geistlichen Einstimmung gab es zunächst eine kleine Fußwallfahrt von Marktheidenfeld nach Zimmern zur dortigen Kilianskapelle (ehemaliges Kloster Mattenstatt). Von dort fuhren wir mit zwei Bussen weiter. Noch ehe wir nach Würzburg kamen, standen wir im Stau und es war abzusehen, dass wir das gemeinsame Treffen mit den anderen Pfarreien an der Alten Mainbrücke zeitig nicht schaffen würden.
In solchen Fällen ist ein Handy "goldwert!" Die aktuelle Info veranlasste die auf uns wartende Wallfahrtsgruppe, uns noch etwas Zeit zu geben. Als wir dann an der Alten Mainbrücke ankamen, konnten wir uns an die vorausgehende Gruppe anschließen. Gott sei Dank, wir haben es geschafft! Die Waldzeller Musikanten bliesen lautstark, so dass sie mit den Domglocken, die zum Willkommen läuteten, wie ein himmlisches Orchester auch den Straßenverkehr zum Schweigen und Stehen brachten. Auch die Passanten blieben stehen und schauten. Der Blick, den wir von der alten Mainbrücke kommend zum Dom hatten, war überwältigend. Von fern sahen wir die Priestergruppe mit Weihbischof Ulrich Boom und dem Altardienst am Domportal, die uns als Wallfahrer erwarteten und herzlich begrüßten.
Nach dem feierlichen Gottesdienst war Begegnung auf dem Kiliansplatz angesagt.
Dankbar fuhren wir am Spätnachmittag mit der guten und positiven Erfahrung des Miteinander-Unterwegssein zurück in den Spessart."

 

 

 

"Wir wollen doch sehen, wo unsere Schwester wohnt."

Am 08. Juli 2015 machte die Seniorengruppe der Pfarrgemeinden St. Valentin und St. Wendelin in Dammbach, Ldkrs. Aschaffenburg einen Ausflug ins Missionshaus St. Josef.

Sie wollten das Kloster "Ihrer" Schwester Eva-Angelika Herbst kennen lernen, die als Pastoralreferentin in der PG Maria Regina im Spessart auch für sie zuständig ist. Es wurde ein gemütlicher und interessanter Nachmittag für die 45 Senioren und ihr Team, das das Programm vorbereitet hatte.


Viele waren erstaunt über die mehr als 1000jährige Klostergeschichte in Neustadt, angefangen von den Benediktinern bis zum Neubeginn der Dominikanerinnen im Jahr 1909. Ein Rundgang durch Kloster und Garten hinterließ bei allen Ausflüglern einen lebendigen Eindruck, den sie sichtlich genossen.

 

 

Abstecher in Neustadt

Während ihres Heimaturlaubs in Sassenberg besuchte Sr. Josephine Robecke vom 06. - 09. Juli 2015 auch unsere Kommunität in Neustadt. 1963 wurde sie nach Südafrika ausgesandt und hat auf vielen unserer Missionsstationen für das Wohl der Armen gewirkt.

Heute lebt Sr. Josephine in Johannesburg und ist trotz ihres Rentenalters noch vielseitig tätig. Sie engagiert sich im Kirchenchor, Liturgieausschuss, als Lektorin und als Kommunionhelferin in der Pfarrei "Holy Angels". Außerdem ist sie geistliche Begleiterin der "Vincent de Paul Society", die sich vorwiegend um Flüchtlinge aus Zentralafrika kümmert.
Der Staat sorgt nicht für diese Randgruppen, sie sind ausschließlich auf die Hilfe der Kirchen und Spenden angewiesen. Die Vinzenz v. Paul Organisation wird durch ehrenamtliche Helfer getragen. Sie vermittelt Wohnmöglichkeiten, gibt Essenspakete aus, sammelt für Kleidung und aus dem Erlös der verkauften Kleider werden Nahrungsmittel usw. angeschafft. Begeistert erzählte Sr. Josephine von ihrer Arbeit.

Sie geht außerdem wöchentlich einmal zur Schule, um 10-11jährigen Mädchen und Buben freiwillig das Stricken beizubringen. Wolle und sonstiges Material wird z.T. auch von Deutschland gespendet. Jedes Kind ist stolz auf das Zertifikat, das am Ende des Schuljahres ausgegeben wird.

Wir wünschen Sr. Josephine Gottes Segen und noch viele gute Begegnungen in der Heimat, so dass sie gestärkt nach Südafrika zurückkehren kann.