"Aus leidenschaftlicher Liebe zu Gott tragen wir Gottes Gegenwart in unsere Welt"


Am 28. Dezember 2013 nahmen sich die Schwestern in Neustadt Zeit, über die spezielle Eigenart der Kongregation, ihre von Gott gegebenen Gaben und den Sendungsauftrag in der heutigen Zeit nachzudenken.

Dieses Treffen stand im Rahmen vieler Treffen, zu denen das Generalkapitel 2010 alle Provinzen und Konvente der Gemeinschaft aufgerufen hatte. Dieses Mal beschäftigten sich die Schwestern mit den Lebensbeschreibungen ihrer acht Pionierinnen und arbeiteten wichtige Merkmale von ihnen heraus, die den Missionsauftrag der Kongregation in ihrer Zeit unterstützten.

Das Treffen wurde von Sr. Marie-Christopher Wehner und Sr. Anna-Lucia Wannemacher geleitet. Beide sind die deutschen Vertreterinnen in der Kommission, die das Generalkapitel mit der Durchführung des Reflexionsprozesses zum Sendungsauftrag in heutiger Zeit einberufen hatte. Das Treffen zeichnete sich aus durch lebhafte Gespräche - jede Schwester äußerte sich dazu, wie sie ihr tägliches Leben in den Dienst der Verkündigung stellen kann, zu dem sie sich in der Gemeinschaft gerufen sieht.

 

 

 

 

Weihnachtsgruß


Seltener Besuch im Kloster

Die beiden Erzieherinnen des Kindergartens von Neustadt besuchten am 19.12.2013 mit einer Gruppe der Vorschulkinder unser Kloster.

Sr. Albertina führte die kleinen Gäste durch das Haus. Interessiert bestaunten alle den Krippenaufbau im Foyer und sangen ein Adventslied.

In der Kapelle stellten sie eifrig Fragen. Große Aufmerksamkeit weckte die Figur des kleinen Säulenmännchens, dem umfunktionierten Kerzenständer. Das Kreuz, das einem Baum ähnelt, erweckte große Aufmerksamkeit.
Ganz schön aufgeregt und wissbegierig, mit vielen Fragen, besichtigten die Kinder unser kleines Missions-Museum. Sie lauschten den Ausführungen von Sr. Theresita, die selbst viele Jahre im Swaziland gelebt hatte.Dann verabschiedete sich Sr. Theresita auf SiSwati "Hambani gahle" (Auf Wiedersehen), von den Vorschulkindern.
Diese freuen sich schon jetzt auf einen weiteren Besuch bei uns nach dem Fest der Heilige Drei Könige, wenn sie an der Krippe ihr Lied singen wollen.

 

 

 

Eine Ära geht zu Ende



Am 3. Adventssonntag, 15. 12.2013, kam der Tag des Abschieds für uns Schwestern, die 92 Jahre lang auf dem Volkersberg lebten und in verschiedenen Bereichen arbeiteten.

Von 1921 bis 1948 sind 159 Schwestern auf dem Volkersberg zu Kandidatur und Postulat eingetreten.
Ab 1956 waren insgesamt 35 Schwestern im Jugendhaus und der Landvolkshochschule, heute "Haus Volkersberg", tätig. Sie wirkten kürzer oder länger in Hauswirtschaft, Verwaltung, Jugend- und Erwachsenenbildung und in der Pastoralarbeit. Verabschiedet wurden die beiden letzten Schwestern, Sr. Melanie und Sr. Marie-Christopher. Sie waren zuletzt nicht mehr hauptamtlich in den Betrieb des Hauses eingebunden, halfen aber gerne aus, wenn noch fleißige Hände und aufmerksame Herzen für das Wohl der Gäste gebraucht wurden, besonders am Abend oder am Wochenende.

Nahezu die gesamte Kommunität von Neustadt, dazu zwei Schwestern aus Diessen, die früher auf dem Volkersberg eingesetzt waren, kamen zum Abschied. Die Domkapitulare Dietrich Seidel, Christoph Warmuth, Hans Herderich und Dekan Krammer zelebrierten mit uns den Abschiedsgottesdienst in der Klosterkirche auf dem Hl. Berg und überbrachten den Dank des Bischofs und der Diözese. Es gab viele Abschiedsworte und beste Wünsche für die Zukunft auf beiden Seiten.
Die Pfarreiengemeinschaft Bad Brückenau und viele Gäste feierten mit.
Der Gottesdienst war eingebettet in die Mitgestaltung einer Familiengruppe, die sich gerade im Haus Volkersberg auf Weihnachten vorbereitete. Sie standen stellvertretend für die vielen Menschen, die uns im Laufe der Jahre begegneten.

Der Stehempfang bot Zeit und Gelegenheit für viele Begegnungen. Mit dem anschließenden Mittagessen klang die Feier aus.

Es war ein wunderschöner Tag, der trotz Wehmut auch viel Freude und Dankbarkeit bescherte.

 

 

 

Hilfe beim Versand der Weihnachtspost 2013

Wie in jedem Jahr um diese Zeit wird ein Weihnachtsbrief an die Angehörigen, Freunde und Wohltäter unserer Schwestern versandt. Dies ist gleichsam ein Bericht aus den Missionsgebieten und gibt Einblick, über die Verwendung der eingegangenen Spendengelder während des Jahres.
Was in diesem Advent anders ist: Sr. Theresita und Sr. Martha wurden beim Eintüten und Versandfertig machen von Sr. Emma und von Sr. Carol unterstützt. Dabei kam die Freude am gemeinsamen Tun nicht zu kurz.

Sr. Emma wurde im Sommer nach über 50 Jahren von England nach Deutschland versetzt.

Sr. Carol, gebürtige Südafrikanerin, gehört zum Team in einem Zentrum für geistliche Erneuerung in England und verbringt derzeit ihre Weihnachtsferien in Neustadt.

 

 

 

 

 

Schwester Hilke sagt "Tschüss"

Srs. Hilke, Christiane, Ilona Englert, Domkapitular Bieber

Im Rahmen einer kleinen, persönlich gestalteten Feier im Haus St. Michael wurden am 03. Dezember 2013, Sr. Hilke und zwei weitere Mitarbeiterinnen, Rosemarie Aust und Marita Mehling, verabschiedet.

Als in den frühen 70iger Jahren der Caritas-Verband an uns Schwestern herantrat und wir nach vielen Verhandlungen im November 1977  mit der Rehabilitation beginnen und das Haus St. Michael einweihen konnten, dachte niemand daran, dass eines Tages mal keine Schwester mehr dort arbeiten würde.
Jetzt stehen wir an einer Schnittstelle. Mit Sr. Hilke verlässt die letzte von sieben Schwestern, die letzte Mitarbeiterin, die von Anfang an dabei war, die Einrichtung. Damit endet eine Ära.
Ihr Einsatz als Sozialarbeiterin war vielseitig. Mit ganzem Herzen und vollem Einsatz begleitete sie über 1000 Rehabilitanden durch Höhen und Tiefen. Sie bestärkte und ermutigte sie in Gruppen- und Einzelgesprächen, sowie in der Maltherapie. Sie verhalf damit den Menschen, an ihre eigene Würde zu glauben, ihre Stärken zu entdecken und zu fördern; damit sie nach der Rehabilitation ihren Alltag bewältigen könnten.

Domkapitular Bieber dankte im Namen des Caritasverbandes Würzburg und zeichnete Sr. Hilke und Rosemarie Aust mit dem goldenen Caritaskreuz aus. Frau Englert, die jetzige Leiterin des Hauses St. Michael, skizzierte die Geschichte der Einrichtung, dankte ebenfalls und überreichte Geschenke. Die Rehabilitanden und Mitarbeiter drückten ihren Dank und ihre Wünsche auf originelle Weise aus. Es gab stehende Ovationen und ein mit Sternen selbst gestaltetes Bild.

Für Sr. Hilke beginnt ein neuer Lebensabschnitt im aktiven Ruhestand. Sie wird in der Verwaltung der Provinz mitarbeiten. Für diese neue Herausforderung wünschen wir Sr. Hilke alles Gute und Gottes Segen.

 

 

 

Trauer um Sr. Rufina Schlarmann OP

Am 04. November 2013 verstarb ganz unerwartet unsere liebe Sr. Rufina (Maria Johanna Eleonore) im Albertusheim in Augsburg.
Nach mehreren Krankenhausaufenthalten im vergangenen Sommer wurde sie im August in das Pflegeheim der Dominikanerinnen gebracht, in dem sie nur noch drei Monate lebte.
Niemals beklagte sie ihre Situation und ihre Leiden, sondern machte daraus bis zuletzt ein Gebet für die Kirche und die Mission.

Sie wurde am am 27. Oktober 1926 in Bakern bei Lohne in Oldenburg geboren.
Nach Schulzeit und Ausbildung in Hauswirtschaft trat sie 1949, zur großen Überraschung ihrer Familie, im Alter von 23 Jahren in unsere Gemeinschaft in Neustadt ein.
Nach der Ersten Profess 1951 war sie in Frankfurt und in Freckenhorst tätig. 1955 wurde sie als eine der ersten in die neu gegründete Mission in Kalifornien gesandt. Dort arbeitete sie im Studienkonvent der Dominikanerbrüder in Oakland und später in unserem Schwesternkonvent in Santa Clara.
Dann endlich erfüllte sich ihr Traum, in die Mission nach Südafrika zu gehen. Dort arbeitete sie in verschiedensten Stationen in Küche und Haus, zuletzt im Mutterhaus Oakford. 1977 wurde sie aus gesundheitlichen Gründen nach Neustadt versetzt. Sie lebte und wirkte dann bis zu ihrem Ruhestand 1986 auf dem Volkersberg.
Für 22 Jahre war sie, entsprechend ihrer gebrechlichen Gesundheit, in unserem Konvent in Flörsheim am Main. Vor fünf Jahren übersiedelte sie in unser Kloster in Diessen. Trotz Rollstuhl und starker Behinderung, verlor sie nicht ihren Humor und ihre Selbständigkeit.
Wir danken Sr. Rufina für ihr erfülltes Leben und Zeugnis als Ordensfrau und Dominikanerin.
Möge der Herr sie aufnehmen in sein Reich des Lichtes und des Friedens.

 

 

 

Internationales Priorinnentreffen in Südafrika

Teilnehmerinnen aus Deutschland waren: Srs. Angelica, Gabriele, Ursula, Christiane
Alle Teilnehmerinnen des Treffens

Unser letztes Generalkapitel 2010 hatte ein Arbeitstreffen aller Priorinnen angeordnet, das jetzt in die Tat umgesetzt wurde.

Vom 07 - 11.10.2013 versammelten sich deshalb die Priorinnen unserer Kongregation gemeinsam mit der Kongregationsleitung in unserem Exerzitienhaus in der Nähe von Durban/Südafrika. Einige Priorinnen trafen sich erstmals, andere nach vielen Jahren wieder. Groβ war die Freude der Begegnung. Es erfolgete ein Austausch von Erfahrungen aus den verschiedensten Kommunitäten in Südafrika, Deutschland, USA und England.

Durch Zuhören, Verstehen, Anteilnehmen und Planungen für die Zukunft, fanden alle Teilnehmerinnen Unterstützung und Anregungen für ihren Leitungsdienst. Zwei kompetente Moderatorinnen, Schlehdorfer Dominikanerinnen, begleiteten das gemeinsame Arbeiten.

Froh und dankbar gingen alle wieder zurück.


 

 

 

 

Diamantenes Ordensjubiläum

Am 5. Oktober feierten Sr. Ehrengard Benken und Sr. Arnolda Surmann im Missionshaus in Neustadt/Main ihr Diamentenes Ordensjubiläum. Pfr. Alkuin Mahr, der ehemalige Pfarrer von Neustadt, zelebrierte zusammen mit dem Dominikanerpater Burkhard Runne aus Berlin den Festgottesdienst, an dem auch viele Gäste aus Oldenburg, der Heimat der beiden Schwestern, angereist waren. P. Burkhard ist der leibliche Bruder von unserer Sr. Hildegunde, die in Südafrika stationiert ist.

Beide Schwestern hatten bei ihrem Eintritt im Februar 1952 den Wunsch, in die Mission nach Südafrika zu gehen. Für Sr. Arnolda ging dieser Wunsch 1955 in Erfüllung. Sie wirkte als Köchin 37 Jahre in unseren Einrichtungen in Südafrika, zuletzt in unserem Studienhaus in Rom und kehrte 1994 nach Neustadt zurück. Heute noch bereitet sie mit viel Liebe Frühstück und Abendbrot für die Schwestern und Gäste des Klosters zu.

Sr. Ehrengard erlernte die Hauswirtschaft von der Pike auf. Sie fand ihre Mission in Deutschland. Ihr Weg führte zur Landvolkhochschule in Freckenhorst im Münsterland, danach zur Landvolkhochschule und Jugendbildungsstätte auf dem Volkersberg in der Rhön. Für ihre langjährige Tätigkeit als Hauswirtschaftsleiterin für Auszubildende erhielt sie vom bayerischen Staat eine Auszeichnung und von der Diözese Würzburg die "St. Bruno Medaille".  2003 kehrte sie für ihren aktiven Ruhestand nach Neustadt zurück und fand eine  neue Aufgabe im Gästebereich und im Nähzimmer. Mit viel Hingabe sorgt sie auch heute noch für die Gäste des Klosters und übernimmt regelmäßig den Pfortendienst.  

Wir danken unseren beiden Jubilarinnen für das Zeugnis ihrer gelebten Treue und wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen.

 

 

 

Neuanfang

Beim Sonntagsgottesdienst am 08.09.2013 in Marktheidenfeld, St. Josef,  konnte Dekan Hermann Becker mit großer Freude drei neue Hauptamtliche Mitarbeiter vorstellen.
Unsere Sr. Marie-Christopher, die Ende August vom Volkersberg nach Neustadt umgezogen ist, unterstützt das Seelsorgeteam.
Sr. Marie-Christopher studierte in München und Rom Religionspädagogik, wirkte einige Jahre in Südafrika, danach war sie 25 Jahre Religionslehrerin an der Mädchen-Realschule in Diessen und Bildungsreferentin im Haus Volkersberg.
Bis zu ihrer Versetzung nach Neustadt arbeitete sie in der Seniorenpastoral in der Pfarreiengemeinschaft Bad Brückenau.
Wir wünschen Sr. Marie-Christopher einen guten Start und viel Freude bei ihrer neuen Aufgabe.

 

 

 

Überraschung

Auf ihrem Weg zum Flughafen, am Ende ihres Heimaturlaubes, machte Sr. Nicolina Köhler am 24.09.2013 einen kurzen Zwischenstopp in Neustadt.
Hier traf sie nicht nur die Neustadter Schwestern, die sie erwartete, sondern ungeplant auch Sr. Emma Bechold, mit der sie 1957 gemeinsam das Noviziat in Neustadt durchlebte.
Nach der Profess wurden beide  in verschiedene Richtungen unserer Kongregation ausgesandt. Sr. Nicolina lebt und wirkt in Californien, Sr. Emma lebte und wirkte bis August d. J. in England.
Wir alle haben uns über diese überraschende Begegnung mitgefreut.

 

 

 

Trauer um Sr. Aquinata Boos OP

Am 04. September 2013 verstarb unsere liebe Sr. Aquinata Boos in unserem Altenheim in Pietermaritzburg. Sie hat in Treue und Liebe ein Leben lang in ihrer frohen und bescheidenen Art Christus und den Menschen als Ordensfrau gedient.

Am 05. September feierten wir in der Klosterkapelle in Neustadt einen Gedenkgottesdienst.

Sr. Aquinata (Theresia) Boos wurde am 14.05.1921 in Schwabsoien/Obb. geboren und trat 1947 auf dem Volkersberg in unsere Kongregation ein.
Einkleidung und Noviziat erfolgten in Neustadt. Nach der Ersten Profess 1949 reiste sie nach Südafrika aus. Sie gehört wohl zu den "echten" Oakford Missionarinnen, die bedingungslos ihr Leben für die Menschen in Südafrika einsetzen.

Möge sie uns Fürsprecherin sein in all unseren Anliegen.

 

 

 

"Oldenburger" treffen sich in Neustadt

Sr. Anne Thölking aus Südafrika, die sich z.Zt. auf Heimaturlaub befindet, besuchte im August 2013 ihre Mitschwestern in Neustadt. Bei dieser Gelegenheit entstand nebenstehendes Foto, mit den drei Schwestern, die alle aus Oldenburg stammen (v.l.n.r. Srs. Anne Thölking, Arnolda Surmann, Ehrengard Benken).

Vor vielen Jahren verbrachten sie gemeinsam hier in Neustadt ihre Postulats- und Noviziatszeit, ehe sie in die Mission ausgesandt wurden.


Das Provinzhaus in Neustadt ist immer wieder ein Anziehungspunkt für Heimaturlauberinnen, um die Schwestern vor Ort zu treffen, von ihren missionarischen Aufgaben zu erzählen und um ihrer Vergangenheit zu begegnen.
Sr. Anne Thölking, eine pensionierte Lehrerin, besucht regelmäßig in einem  Altenheim in Johannesburg alte Menschen, die an der Armutsgrenze leben. Sie kommen aus verschiedenen Völkern, Rassen und Religionen.
Wir wünschen Sr. Anne viel Kraft für ihre Aufgabe, andere Menschen zu ermutigen und ihnen Hoffnung und Sinn zu vermitteln.




"Fertig sind wir noch lange nicht...."


Vom 09. - 13. August 2013 fand die Jahrestagung der deutschsprachigen Dominikanerinnen im Kloster Strahlfeld statt.

Srs. Christiane, Magdalena und Marie-Christopher befassten sich zusammen mit über 50 Dominikanerinnen aus 12 verschiedenen Kongregationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit dem II. Vat. Konzil und seinem Einfluss auf die heutige Zeit. Gemeinsam mit dem Provinzial der Teutonia, P. Dr. Johannes Bunnenberg OP und P. Gerfried Bramlage OP, dem Promotor der Schwestern, hörten sie von einem Zeitzeugen des Konzils,
Prof. Dr. Otto Hermann Pesch, einen fundierten Vortrag.

Wir tauschten uns über wichtige Aussagen der Konzilsdokumente aus und hörten spannende Erfahrungsberichte über den Einfluss des Konzils in den unterschiedlichen Generationen.

Ermutigt durch aktuellen Austausch, eine lebendige Liturgie, neue Pläne für die Zukunft, Begegnung mit den Brüdern (Bericht über das kürzlich stattgefundene Generalkapitel in Kroatien), kehrten wir zurück, um die "Schätze" des Konzils weiter zutragen in unseren Alltag.

 

 

Trauer um Sr. Charlotte Engelhart OP


Srs. Maria, Emma, Karolina (von links nach rechts)

Am 12. August 2013 verstarb plötzlich und unerwartet unsere liebe Mitschwester Charlotte Engelhart im Seniorenheim der Newcastle Dominikanerinnen in Boksburg, Südafrika.
Noch am Samstag feierte sie mit den dortigen Schwestern deren Ordensjubiläum.

Sie wurde 1941 in Stettin geboren, verbrachte ihre Jugend in Augsburg und trat 1962 in unsere Kongregation in Neustadt ein. Nach einem kurzen Aufenthalt in Chingford, England, reiste 1965 nach Südafrika aus.
Uns allen ist Sr. Charlotte als eifrige Mathematiklehrerin in Erinnerung.

Möge sie in Frieden ruhen und für uns, die Kongregation, Fürsprache halten.

Heute, am 13. August 2013, feierten wir in unserer Klosterkapelle den Auferstehungsgottesdienst für Sr. Charlotte mit unserer Gemeinschaft.

Sr. Maria Muth, die mit Sr. Charlotte zuletzt in der Kommunität in Magalisburg lebte und gerade auf Heimaturlaub in Deutschland ist, kam eigens zur Eucharistiefeier.
Bei dieser Gelegenheit traf sie nach 50 Jahren auch erstmals wieder Sr. Emma Bechold. Sr. Karolina Hohmann besuchte heute, während ihres Heimaturlaubs Neustadt, so dass Vertreterinnen aus den verschiedenen Ländern unserer Kongregation anwesend waren.

 

 

 

 

 

Mut und Kraft für den Neuanfang

Srs. Marie-Christopher, Melanie, Emma (von links nach rechts)

Nach der Vesper am Fest des hl. Dominikus, Donnerstag, den 08.08.2013, begrüßte die Kommunität in Neustadt drei neue Mitschwestern: Srs. Melanie Lehn, Marie-Christopher Wehner und Emma Bechold.

Srs. Melanie und Marie-Christopher lebten bisher auf dem Volkersberg, gehörten aber schon seit Jahren zur lokalen Kommunität in Neustadt. Mit dem Auszug der beiden Schwestern geben wir die Anwesenheit der Dominikanerinnen auf dem Volkersberg nach ca. 92 Jahren auf. Dankbar erinnern wir uns vieler Schwestern, die auf dem "heiligen Berg" arbeiteten und von dort in die Südafrikamission gingen. Es ist für uns alle ein schmerzlicher Abschied.

Sr. Emma Bechold verließ nach fast 50 Jahren England, um ihren Lebensabend in ihrer Heimat zu verbringen. Sie wird unsere Kommunitäten in Deutschland besuchen, um dann gemeinsam mit der Ordensleitung zu entscheiden, wo sie in Zukunft leben wird.

Wir wünschen unseren drei Mitschwestern eine gute Erinnerung an die vergangenen Jahre ihres Wirkens, denn "Die Erinnerung ist das einzige Paradies, woraus wir nicht vertrieben werden können." (Jean Paul)

Gottes Segen, viel Mut und Kraft für den Neuanfang!

 

 

 

Hochfest unseres Ordensvater

Habet die LIEBE - bewahret die DEMUT -
besitzt die freiwillige ARMUT

Testament unseres Ordensvaters, des hl. Dominikus

Am 08. August 2013 feiern wir, wie jedes Jahr, das Hochfest unseres Ordensvaters, des hl. Dominikus. Seit 15 Jahren kommt P. Jordan Monnot OP, unser lieber Mitbruder, für seine Ferien zu uns nach Neustadt.

Von 1958 - 1977 lebte und arbeitete er in der Forschung in islamischen Ländern, wie Tunesien, Ägypten und Iran.
So wurde er zum Islamexperten.

Danach kehrte er wieder in seine Heimatstadt Paris zurück und lehrte an der Sorbonne. 14 Jahre lang war er Professor an der "Ecole Pratiquere des Hutes Études".

Heute lebt P. Jordan in einem Dominikanerkloster mitten in Paris und genießt jedes mal neu die Stille, die Wälder und vor allem die reine Luft des Spessarts. Viele Orte unserer unterfränkischen Heimat und die deutsche Sprache sind ihm inzwischen vertraut geworden.

Die freundschaftliche Beziehung mit den französischen Dominikanern entstand 1998, anlässlich einer Wallfahrt "Auf den Spuren des hl. Dominikus". Sr. Dagmar Fasel, damalige Provinzpriorin, organisierte diese Fahrt, die uns nach Frankreich und Spanien zu den dominikanischen Stätten führte, mit Zwischenstation in Paris.

Nebenstehendes Fresko (von George Desvallieřes) befindet sich im dortigen Kreuzgang und zeigt den Gekreuzigten und zwei Dominikaner, die sich bei der Hand fassen. Einer der beiden scheint aus der Kirche zu kommen, der andere geht in Richtung Stadt. (Sinnbild für Kontemplation und Verkündigung, zwei Schwerpunkte dominikanischen Lebens).

P. Jordan hat im Laufe seines Lebens viele Moslems im Osten und Westen kennen gelernt und knüpfte freundschaftliche Bande.
Die tragische Lage des Nahen Ostens ist eine große Sorge für P. Jordan.

Möge der hl. Dominikus, der ein hervorragender Prediger der Wahrheit war, ein großmütiger Fürsprecher für uns alle sein.

Die Tonfigur des hl. Dominikus ist gefertigt von Sr. Caritas Müller OP und steht in ihrem Kloster in Cazis, Schweiz.

 

 

 

Wiedersehen in Diessen

Srs. Karolina Hohmann, Thelma Schwind, Adelinde Ostheimer, Irma Schneider und Mellita Wolf (von links nach rechts)

Una oportunidad para compartir recuerdos de tiempos pasadas vividas en la Argentina.

A chance for exchanging happy memories of days bygone in Argentina

Eine Chance zum Austausch froher Erinnerungen aus den vergangenen Tagen in  Argentinien:
Srs. Karolina Hohmann, ThelmaSchwind, Adelinde Ostheimer, Irma Schneider und Mellita Wolf

Als Sr. Karolina Hohmann, die zur Zeit in Kalifornien lebt, während ihres Heimaturlaubs im Juli 2013 eine Woche in Diessen zu Besuch war, hatten unsere ehemaligen Argentinien-Missionarinnen in Diessen wieder einmal die Gelegenheit, gemeinsame schöne Erinnerungen aus vergangenen Zeiten in diesem lateinamerikanischen Land auszutauschen.
Unsere fünf Schwestern auf diesem Foto waren in den Jahren zwischen 1974 und 2003 in Misiones, Argentinien tätig - einige mehr als 20 Jahre lang.

 

 

 

Internationales Treffen in Neustadt

Vom 25. - 29.07.2013 tagte eine Kommission, gemäß des Auftrags vom Generalkapitel 2010. Diese Kommission setzt sich zusammen aus dem Kongregationsleitungsteam, Sr. Bernadette Dorfs, als Vertreterin des südafrikanischen Kongregationsgebietes und Sr. Jodi Min, Vertretung von USA, um sich kongregationsinternen Fragen zu widmen. P. Bertram Dickerhof SJ begleitete als Moderator diesen Arbeitsprozess.
In einem Jahr wird sich die gleiche Kommission wieder treffen, um die Ergebnisse des Prozesses, der in allen Kommunitäten unserer Kongregation in der Zwischenzeit beginnen wird, auszuwerten.
Wir wünschen der Gruppe alles Gute und Gottes Segen.

 

 

 

Informationsaustausch - Einblick in die Geschichte

Sr. Bernadette Dorfs, stationiert in Südafrika, befindet sich z.Zt. auf Heimaturlaub. Sie nimmt derzeit an einem internationalen Treffen vom 25. - 29.07.2013 hier in Neustadt teil und wird später unsere Schwestern in Diessen und ihre Heimat in Essen besuchen.

Sie nutzte die Gelegenheit hier in Neustadt zu einem Informationsaustausch über Dokumente - Archivalien, die im Generalarchiv in Johannesburg/Südafrika und im Provinzarchiv/Neustadt aufbewahrt werden.
Im kommenden Jahr feiert unsere Kongregation ihr 125. jähriges Bestehen, zu dem jetzt schon Vorbereitungen getroffen werden.

Sr. Theresita Wanischek, als Archivarin weitergebildet, und
Sr. Bernadette Dorfs, forschten gemeinsam in unserer Kongregationsgeschichte und entdeckten die Vielfalt der Schätze im Leben und Wirken unserer Schwestern in Südafrika, England, USA, Argentinien und Deutschland.

Sr. Bernadette, eine examinierte Krankenschwester, war an der Gründung von vielen unserer Missionsstationen in Südafrika beteiligt und lebt jetzt in Johannesburg.

Wir wünschen ihr eine gesegnete Zeit mit ihrer Familie und mit Freunden und viele frohmachende Begegnungen.

 

 

 

 

"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." (Martin Buber)

Viele Schwestern der deutschen Region aus Neustadt, Dießen a. Ammersee, Volkersberg und Flörsheim folgten der Einladung zum diesjährigen Schwesterntreffen in Neustadt, am Samstag, den 20. Juli 2013, bei strahlendem Sommerwetter. 


Sr. Christiane, die Provinzpriorin, begrüßte neben diesen Schwestern auch das Kongregationsleitungsteam, das sich z.Zt. zu einem "Meeting" in Neustadt aufhält und den Tag mitgestaltete.


Das Sonntagsevangelium von Maria und Martha stand im Mittelpunkt und wurde in verschienden Variationen betrachtet und ausgelegt. Die persönlichen Gedanken und Anstöße dazu wurden anschließend in Kleingruppen ausgetauscht.


Weitere Arbeitseinheiten befassten sich mit dem Thema "Gemeinschaft", wie es in unseren Konstitutionen (unserer Lebensregel) beschrieben ist. Gemeinschaft erleben und wie sie konkret umgesetzt werden kann, wurde in spielerischer Weise erfahrbar gemacht.


Die Kongregationsleitung bot die Gelegenheit, Informationen über Veränderungen in England, Südafrika, Kalifornien und Deutschland mitzuteilen und vom Leben der dortigen Schwestern zu erzählen.


Das Treffen endete mit einem besonders gestalteten Abendgebet und dem anschließenden Abendessen.
Dankbar und voll Freude über einen gelungenen Tag verließen die zugereisten Schwestern das Kloster in Neustadt. Sie schätzten die Zeit der Begegnung und des Austausches, besonders mit Schwestern, die sie nicht täglich sehen.


Der große Religionsphilosoph Martin Buber sagte einmal: "Wirkliches Leben ist Begegnung."
Es gab für alle Beteiligten bei diesem Schwesterntreffen eine gute Gelegenheit diese Weisheit zu üben.

 

 

 

 

 

Konvent "Maria Heimsuchung" in neuer Wohnung

Am 16.07.13 eröffnete Pater Stanley mit Gebeten und Liedern die Einweihung des Hauses "Maria Heimsuchung" in Flörsheim (House of "Visitation").
Eingeladen waren das Kongregationsleitungsteam, die Mitschwestern aus Neustadt, die Franziskanerinnen in Flörsheim, die Schwestern aus Uganda, die im Krankenhaus arbeiten und die Krankenhausleitung Hr. Michael Osypka, Hr. Tom Bauernfeind und Sr. Ingrid Nohles.  


Die Provinzoberin Sr. Christiane Sartorius dankte allen Personen, die am Umbau beteiligt waren und in relativ kurzer Zeit die Sanierung organisierten und durchführten. Alle Gäste bekamen die Gelegenheit das Haus zu besichtigen und waren voll des Lobes und der Dankbarkeit.
Nach der feierlichen Segnung und Besichtigung aller Räume, bereiteten viele gute Geister eine Grillparty vor. Das gab Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.


Im Segen der Mitschwestern heißt es:
"Möge Gott der Schöpfer, des Endes und des Anfangs aller Zeiten und aller Orte, die Zeit des Neubeginns in diesem Haus "Maria Heimsuchung" segnen.
Möge Gott der Begegnungen und der Zusammenkünfte, Gott der Erlösung, der Einheit und der Heilung alle zusammenführen in Liebe, Euch und all jene, die diese Schwelle Eurer neuen Wohnung überschreiten.
Möge Gott der Hl. Geist Euch Frieden, Erneuerung, Weisheit und Inspiration schenken, so dass Ihr weiterhin Licht für alle Menschen sein könnt, für die Ihr euer Leben einsetzt und denen Ihr dient."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der Orden und Weltmission



Während der alljährlichen Kilianifestwoche findet jeweils am Mittwoch der Tag der Orden und der Weltmission statt.
In diesem Jahr gab Sr. Theresita Wanitschek am 10.07.2013 zum Thema "Botschafter der Solidarität - missionarisches Engagement heute" einen kurzen Vortrag über unsere Ordensgemeinschaft. Sie fokusierte besonders die Gründungsgeschichte unserer Kongregation in Oakford, Natal, Südafrika, die 1889 begann.
Es ist eine Geschichte des Glaubens und Gottvertrauens. Unvorstellbare Schwierigkeiten mussten überwunden werden. Unter großen Entbehrungen begannen die Schwestern den Aufbau der Missionsstation. Sie unterrichteten zu Beginn die Kinder der weißen Siedler, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und um die einheimische Bevölkerung unterstützen zu können.
Was das Leben und die Sendung unserer Schwestern damals prägte, ihr Mut Grenzen und Kontinente zu überschreiten, um im missionarischen Einsatz der Kirche und der Welt zu dienen. Ihre Berufung als Ordensfrauen, als Dominikanerinnen, bildet das Fundament zu diesem Dienst auch für uns im Heute und Jetzt.

 

 

 

Es ist so weit

Am 03.07.2013 luden Sr. Astrid, Sr. Christine und Sr. Lucina alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Marienkrankenhauses in Flörsheim zu einer Besichtigung der neuen  Räumlichkeiten in Hospitalstr. 17 ein.
Es war ein reges Kommen und Gehen und allgemein wurde das Ergebnis der Renovierung bestaunt. Pflegedirektorin Frau Nohles überreichte den Schwestern Brot und Salz mit allen guten Wünschen.