Tag der offenen Klöster am 21. April 2018

 

Unter dem Motto "Gut. Wir sind da! Für Gott. Für die Menschen." laden die Ordensgemeinschaften in Deutschland zum Tag der offenen Klöster ein.

Das Programm unseres Dominikanerinnen-klosters in Neustadt/Main entnehmen Sie bitte dem nebenstehenden Plakat.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Schwesterntreffen in Südafrika

Srs. Celia Smit, Pru Cooper, Helen-Veronica Wagner und Felicity-Lilian Isaacs (v.l.)

Das erste Wochenende nach Ostern ist traditionsgemäß die Zeit, in der sich unsere Schwestern in Südafrika als große Gemeinschaft treffen. Das diesjährige Treffen fand vom 06. - 08. April in unserem Bildungshaus „Koinonia“ in Johannesburg statt. Um die 30 Schwestern kamen, besprachen ihre Erfahrungen mit den Anweisungen des Kongregationskapitels von 2016 und tauschen sich über ihr Leben in den Lokal-Kommunitäten aus.

Wie in jedem Jahr wurden auch diesmal die Ordensjubiläen der Schwestern in Südafrika in diesem großen Kreis gefeiert. Pater Mariano Perez, MCCJ, ein großer Freund der Oakford-Dominikanerinnen, zelebrierte den feierlichen Jubiläumsgottesdienst. Leider konnten nicht alle acht Jubilarinnen an dieser Feier teilnehmen. Sie wurden von den Goldenen Jubilarinnen Srs. Celia Smit, Pru Cooper, Helen-Veronica Wagner und Felicity-Lilian Isaacs vertreten. Die Zusammenkunft war geprägt von österlicher, dominikanischer Freude.

Ein reiches Leben

Freude über die Blumengrüße
Sr. Albertina bringt das Geburtstagsständchen für Sr. Theresita.

Am 03. April 2018 konnte Sr. Theresita Wanitschek OP dankbar auf 85 Lebensjahre zurückblicken. Mit Verwandten und Freunden aus ihrer Heimat, die eigens zu ihrem Fest kamen, feierte sie im Kreis ihrer Mitschwestern dieses Ereignis.

In Wichstadtl/Sudetenland geboren wurde sie mit ihren Eltern aus ihrer Heimat vertrieben und fand eine neue Heimat in Bad Neustadt. 1952 entschied sie sich in Neustadt/Main einzutreten, von wo aus sie von 1957 bis 1984 nach Südafrika ausgesandt wurde. An ihren Einsatz als Lehrerin und Schulleiterin in Swaziland denkt sie noch immer gerne zurück.

In all dieser Zeit bis heute ist Sr. Theresita mit Gleichgesinnten aus ihrer sudetendeutschen Heimat in Verbindung geblieben und hält das Andenken an ihre Wurzeln lebendig.

Mit viel Energie und Liebe sammelt und archiviert sie bedeutsame Dokumente aus dem Leben unserer Gemeinschaft. Sie gehört zum Leitungsteam in Neustadt und bringt auch hier ihre Talente ein. Man merkt und sieht ihr das Alter nicht an, wenn sie bei Kirchenführungen die Neustädter Geschichte lebendig werden lässt. Genau so unermüdlich setzt sie sich in der Pfarrgemeinde bei Krankenkommunion und Lektorendienst ein.

Als Gemeinschaft danken wir für ihr Lebens-zeugnis und bitten Gott, dass er ihren Lebens-abend segnet.

Herzliche Einladung zur Ökumenischen Andacht

am 14. April 2018 um 19.00 Uhr in der Kapelle des Dominikanerinnen-Klosters Neustadt am Main

Thema: "Ins Leben gerufen"

 

 

Arbeitsgemeinschaft der Dominikanerinnen tagt in Neustadt

1. Reihe (v.l.n.r.): P. Christophe Holzer (München), Sr. Annemarie Müller (Ilanz, Schweiz), Sr. Scholastika Jurt (Arenberg), Sr. Franziska Madl (Wien), P. Gerfried Bramlage (Köln) - 2. Reihe (v.l.n.r.): Sr. Waldtraud Langhans (Speyer, St. Magdalena), Sr. Birgitta Dorn (Neusatzeck), Sr. Christiane Sartorius (Neustadt), Sr. Gisela Bastian (Speyer, Institut St. Dominikus), Sr. Katharina Hemmers (Bethanien), Sr. Martina Boisits (Wien), Sr. Hedel-Maria Windeck (Angermund)

Vom 28. Februar bis zum 03. März 2018 traf sich die Arbeitsgemeinschaft der deutschsprachigen Dominikanerinnen zu ihrer Frühjahrstagung in Neustadt. Die höheren Oberinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigten sich mit der aktuellen Situation der Gemeinschaften. Ein besonderes Anliegen war, nach Wegen der gegenseitigen Unterstützung und Zusammenarbeit zu suchen und inmitten aller Herausforderungen, die die Wirklichkeiten unserer Gemeinschaften stellt, die tragende Nähe Gottes zu erfahren.

Als Gäste brachten P. Gerfried Bramlage OP (Promotor für die Schwestern der Norddeutschen Provinz) und P. Christophe Holzer OP (Promotor der Süddeutschen Provinz) ihre Erfahrungen mit ein und bereicherten so das dominikanische Beisammensein.

Trauer um Sr. Clarissa Weber OP

Sr. Clarissa Weber wurde am 21.06.1934 in Köln-Lindenthal geboren. Im August 1959 trat Ingrid Klara Anna in Neustadt in unsere Kongregation ein und erhielt bei der Einkleidung den Namen Clarissa. Nach ihrer Ersten Profess im Mai 1961 wurde sie nach Kalifornien, USA, ausgesandt. Dort absolvierte sie an der dominikanischen Hochschule San Rafael ihr Studium für das Lehramt. Von 1964 bis 1978 unterrichtete sie an der St. Justins Schule in Santa Clara, Kalifornien. Danach wurde Sie nach Sunnyvale in Kalifornien versetzt und engagierte sich in der Pfarrei. 1979 erwarb sie ihr Diplom in Theologie an der Universität in Berkeley. 1985 nahm sie an einem neunmonatigen Kurs für englisch-sprechende Dominikanerinnen in Rom teil.

Nach 26 Jahren segensreicher Arbeit im „Weinberg des Herrn“ in den USA wechselte Sr. Clarissa 1987 auf eigenen Wunsch in unsere Mission nach Südafrika und lehrte zuerst an unserer Schule in Oakford, ehe sie dann in Kimberley unterrichtete und sich unermüdlich um die Armen und Bedürftigen sorgte.

Beim Gedenkgottesdienst in Kimberley sagte Br. Madden OMI über sie: „Sr. Clarissa war seit ihrer Ankunft im Jahr 1998 in unserer Pfarrei St. Bonifatius sehr bekannt und hoch angesehen. Sie war nicht nur als Ordensschwester anwesend, die durch ihre engagierte Spiritualität eindringliches und tiefes Zeugnis für Christus gab, sondern sie zeigte uns, dass Gott in jedem Menschen wirklich präsent ist, besonders in den Armen und Unterprivilegierten, unabhängig von Glauben oder Kultur.“

2013 kam Sr. Clarissa in unser Seniorenheim in Pietermaritzburg. Ihr Gedächtnis ließ mehr und mehr nach und sie brauchte stete Betreuung. Nach kurzer Krankheit rief sie der gütige Gott am 27. Februar 2018 heim zu sich. Möge sie nun in ihrer neuen Heimat ihre „Missionsarbeit“ fortsetzen und für uns alle eine Fürsprecherin sein.

„Setzen wir unseren Weg fort …”

Srs. Mary, Alison, Paula-Mary, Christiane, Helen-Veronica (v.l.)
Br. Michael Burke
Besuch bei den Karmelitinnen

Neues Generalat in Benoni

Vom 08.-23. Februar 2018 tagte die Kongregationsleitung erstmals in den neuen Räumlichkeiten des Generalates. 40 Jahre war das Generalat in Bedfordview ansässig und wurde von einer kleinen Kommunität unterstützt. Sr. Paula-Mary und Sr. Alison bewältigten den Umzug nach Benoni zum 30. Januar 2018 und führen nun die Arbeit des Generalates in einer neuen verkleinerten Umgebung fort.

In ihrer gemeinsamen Zeit der Beratung beschäftigte sich die Kongregationsleitung mit aktuellen Problemen und suchte nach Wegen, wie die Aufgaben, die das Kongregationskapitel 2016 vorgegeben hatte, umgesetzt werden können. Auf dem Programm stand auch ein zweitägiges Teamtraining mit Br. Michael Burke und Besuchen bei unseren Schwestern in Koinonia und Magaliesburg.

Wir schätzten es, täglich den Gottesdienst im Karmel Benoni besuchen zu können. Die Kongregationsleitung folgte außerdem gerne einer Einladung der Karmelitinnen, bei der es zu einem anregenden Austausch beider Seiten kam.

Sr. Gladys erweitert hispanische Führungsformation in der Diözese Tucson

Im Jahr 2012 wurde unsere Schwester Gladys Echenique von der Diözese von Tucson, USA, eingestellt, um sich ganz dem Dienst an der hispanischen Bevölkerung (Menschen aus Latein-amerika, vornehmlich aus Mexiko) zu widmen. Sie schrieb einen Pastoralplan für das hispanische Ministerium, der zu einer Ausweitung der Glaubens-bildung unter den hispanischen Gemeindeassistenen führte. Vor dem Jahr 2015, als der Plan umgesetzt wurde, gab es 178 hispanische Katechisten mit Level-1-Zertifizierung und keine Stufe II. Seitdem hat sich die Zahl der auf Ebene I zertifizierten Mitarbeitern auf fast 400 erhöht, weitere 110 befinden sich jetzt auf Ebene II., was etwa dem des Gemeindereferenten entspricht.
Am 23. und 25. Februar findet in Phönix ein regionales V Encuentro (V Treffen) statt, zu dem eine 80-köpfige Delegation aus der Diözese Tucson reist. Die Zusammensetzung dieser Delegation schließt erstmalig auch untere Bildungsschichten ein. Unsere Schwester Gladys Echenique sagte in einem Interview am 9. Januar, dass sie das bevorstehende Treffen als Frucht vieler Bemühungen des hispanischen Referates der Diözese sieht.
Wir wünschen ein erfolgreiches Treffen und danken unserer Schwester Gladys für ihren unermüdlichen Einsatz in der Arbeit mit der hispanischen Bevölkerung.

Trauer um Sr. Gabriele Wolf OP

Ganz plötzlich und unerwartet rief Gott am 28.01.2018 unsere Sr. Gabriele in Sein ewiges Reich.

Am 1. September 1941 in Mainz geboren und in Sulzheim/Rheinhessen aufgewachsen trat Rita Christina am 25.03.1964 in Neustadt in unsere Kongregation ein. Nach Noviziat und Erster Profess war sie als Stationshilfe in unserem Marienkranken-haus in Flörsheim eingesetzt. Hier entwickelte sich so etwas wie eine neue Heimat, denn all die Jahre verbrachte sie wie selbstverständlich ihre Ferien oder zumindest einen Teil ihrer Ferien dort.

Später erwarb sie die Hochschulreife und studierte in Würzburg Biologie und Chemie für das Lehramt. Ein Jahr unterrichtete sie am Gymnasium der Dominikaner in Vechta, ehe sie 1980 in den Schuldienst an unserer Mädchenrealschule in Dießen einstieg. Nach 10 Jahren wurde ihr die Schulleitung anvertraut. In diese Zeit fiel der Schulerweiterungsbau mit all seinen Konsequenzen. Nach 18 Jahren übergab sie die Schulleitung in jüngere Hände. Damit war für sie die Zeit in der Schule allerdings noch nicht zu Ende. Nach einem Sabbatjahr in den USA unterrichtete sie für 6 weitere Jahre bei den Ursulinen in Würzburg. Ihr Herz schlug für Kinder und Jugendliche und deren Wissensbildung. Sie selbst war immer offen und interessiert am Zeitgeschehen und an kulturellen Angeboten. Bis zuletzt betreute sie in Neustadt und dann in Marktheidenfeld stundenweise Migranten bei ihrer Hausaufgabe und fand darin Freude und Erfüllung.

Außer dem Unterrichten stellte sie ihre Fähigkeiten als Hausrätin, 12 Jahre als Provinzrätin und 4 Jahre als Generalrätin der Kongregation zur Verfügung.
Mit den Jahren hinterließ ein schweres Rheumaleiden seine Spuren und schränkte ihre Mobilität ein. Ohne Klagen fügte sie sich in diese Gegebenheit ein. So wundert es nicht, dass Gott sie fast unmerklich zu sich gerufen hat. Möge sie nun in Seiner Liebe ruhen.

Trauer um Sr. Cordelia Siestrup OP

Sr. Cordelia wurde am 18.12.1938 als Hanni Julia Siestrup in Borghorst/Westfalen geboren. 1959 trat sie in Neustadt in unsere Kongregation ein. Nach Noviziat und Erster Profess sammelte sie erste Erfahrungen in unserem Krankenhaus in Flörsheim und wurde 1963 nach Südafrika ausgesandt.

In Johannesburg erhielt sie ihre Krankenpflegeaus-bildung, in Durban ihre Ausbildung zur Hebamme und Kinderkrankenschwester. So gerüstet arbeitete sie auf verschiedenen Missionsstationen, unter anderem auch in Osindisweni, Marymount und Marifont. Einige Jahre wirkte sie segensreich in unserem Aids-Hospiz in Ekukhanyeni.

2014 kam Sr. Cordelia für ein Jahr nach Deutschland, um unsere Schwestern in Dießen in der Alten- und Krankenpflege zu unterstützen. Zurück in Südafrika lebte und wirkte sie, bis sie selbst krank wurde, in unserem Seniorenzentrum in Pietermaritzburg, in dem unsere alten Schwestern betreut werden.

Gott holte sie dann doch für uns alle unerwartet am 11.01.2018 zu sich in Sein ewiges Reich. Möge Gott ihr all ihren Einsatz lohnen und sie in seiner Liebe geborgen halten.

Verabschiedung von Sr. Astrid Puke OP

Am Dienstag, dem 10. Januar 2018, konnten wir Abschied nehmen von Sr. Astrid Puke. Viele Verwandte, Freunde, Bekannte und Mitschwestern waren zum Requiem in der Neustädter Pfarrkirche und zur anschließenden Beerdigung gekommen.

Viele Menschen haben uns durch ihr Gebet, durch freundliche Anrufe, Briefe, Gaben und Besuche in dieser schwierigen Zeit unterstützt.

Ihnen allen möchten wir von Herzen danken für Ihre Anteilnahme und für die Zeichen der Freundschaft und der Wertschätzung für Sr. Astrid. Möge sie auch weiterhin vielen Menschen und uns ein Segen sein.

Geburtstagsfeier mit Zugabe

Am 6. Januar 2018 konnte Sr. Radegundis Lauer im Seniorenzentrum St. Martin in Lohr auf 90 Lebensjahre zurück blicken. Ihre leibliche Schwester, einige Freunde und Bekannte und Mitschwestern aus Neustadt und Flörsheim waren eigens gekommen, um mit Sr. Radegundis diesen besonderen Tag zu feiern. Der Besuch der Sternsinger und ein Geburtstagsständchen als Zugabe überraschten und erfreuten alle.

Sr. Radegundis, am 06.01.1928 in Merzig/Saar geboren, kam schon während ihrer Schulzeit nach Würzburg, wo sie am Mozart-Gynasium das Abitur ablegte. 1949 ist sie in Neustadt in unsere Kongregation eingetreten. Als Novizin reiste sie nach Südafrika und legte ihre erste Profess 1951 in Oakford ab. 1954 wurde sie in Deutschland gebraucht. Ihr pädagogisches Geschick konnte sie in unserem Mädchenwohnheim in Frankfurt voll einbringen. Volkersberg, Flörsheim und Rom waren wichtige weitere Stationen, an denen Sr. Radegundis positive Spuren hinterlassen hat und die ihrem Leben wichtige Prägungen gaben.

Seit Sommer 2017 lebt unsere welterfahrene und geistig rege Sr. Radegundis in Lohr. Zu ihrem Leidwesen ist sie nicht mehr so mobil, wie sie möchte, aber sie versucht sich mit ihrem Rollstuhl anzufreunden. Mit ihrem Smartphone pflegt sie ihre kostbaren Kontakte weiter.

Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit

Wie jedes Jahr besuchten uns die Sternsinger am 06.01.2018, dem Dreikönigstag. Nach dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche versammelten sich alle Sternsingergruppen und die erwachsenen Begleiter an unserer Krippe im Kloster. Sie sangen ihr Lied und sammelten die Gaben ein.

Das Motto der diesjährigen Sternsinger Aktion lautet: GEMEINSAM GEGEN KINDERARBEIT – IN INDIEN UND WELTWEIT. Das Werkheft zur Aktion Dreikönigssingen 2018 erklärt anschaulich, was ausbeuterische Kinderarbeit weltweit bedeutet. Methoden und Spiele greifen das Thema auf und zeigen, was wir in Deutschland dagegen tun können.

Ehe die Neustädter Sternsingergruppe mit ihren Sternen weiterzogen, brachten sie an der Haustür das Segenszeichen 20 C + M + B 18 für das Jahr 2018 an. Wir wünschen allen Gästen des Klosters, unseren Wohltätern und besonders allen Besuchern unserer Homepage Gottes Segen für das neue Jahr 2018.